| 06.08.2012, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Granulatoren von MeWa haben die Aufgabe, unterschiedliche Materialien auf fest definierte Korngrößen zu zerkleinern. Einsatzgebiete sind hier beispielsweise die Herstellung von Ersatzbrennstoffen aus Kunststoffabfällen. Aber auch Papier, Aluminiumprofile, Kabel, Elektromotoren, Ölfilter oder Reifen werden mit den MeWa-Granulatoren zerkleinert. Jetzt erhielt die Maschinenserie UG den Zusatz "NG" für "neue Generation". Dies bedeutet laut Hersteller neben einem moderneren Maschinendesign insbesondere mehrere grundlegend neu konzipierte Eigenschaften und Bedienungselemente. Auffallend sei zunächst die niedrigere Bauweise des Nachzerkleinerers gegenüber seinem Vorgängermodell. Mit dieser Veränderung seien mehrere Vorteile verbunden. Der tiefer liegende Schwerpunkt bringe eine höhere Stabilität im Betrieb. Gleichzeitig sorge die niedrigere Aufgabenhöhe für eine bessere Beschickung und auch für das Servicepersonal sei der Zugang jetzt wesentlich wartungsfreundlicher. Die integrierte Pendelnachdrückeinrichtung sowie das geteilte Rotorgehäuse sollen zu höheren Durchsätzen sowie einer schnelleren Durchführung von Wartungsarbeiten führen. Das Schneidwerk lasse sich jetzt auf einfache Weise als Ganzes austauschen. Die Messer können nach wie vor einzeln gewechselt werden. Ebenfalls vereinfacht und wirtschaftlicher gestaltet wurde der Siebwechsel. Das aus verschleißfestem Hardox gefertigte Sieb besteht aus mehreren Einzelteilen, die gemeinsam hydraulisch abgesenkt werden können. So kann das gesamte Sieb gewechselt werden oder jedes Einzelteil für sich. Das erhöhe die Standzeiten und senke die Verschleißkosten. Die ersten Maschinen des neuen Granulators UG 2008 NG mit einer Rotor-Arbeitsbreite von 2000 mm wurden laut Hersteller bereits ausgeliefert und zur Herstellung von Ersatzbrennstoffen eingesetzt. |
MeWa Recycling Maschinen und Anlagenbau GmbH, Gechingen
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