| 07.11.2012, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der usbekische Öl- und Gaskonzern UzbekNefteGaz und die in Singapur ansässige Indorama Group planen für 2014 den Baubeginn an einem neuen Werk zur Produktion von Polyethylen (PE) im Süden Usbekistans. Laut Medienberichten sollen die Anlagen am Standort des Gasverarbeitungskomplexes in Mubarek in der Region Kashkadarya entstehen und über eine Produktionskapazität von 500.000 Tonnen PE im Jahr verfügen. Bis Ende dieses Jahres plant das im Mai gegründete paritätische Joint Venture UzIndoramaGasChemical demnach zunächst den Abschluss der Vorbereitungen für die Projektierung des PE-Komplexes, bevor dann im kommenden Jahr die Projektstudie erstellt und ein Finanzierungsplan vorgelegt werden. Den Meldungen zufolge soll das mit bis zu 2,5 Mrd. USD veranschlagte Projekt aus Mitteln von Indorama und UzbekNefteGaz sowie über einen Kredit des staatlichen usbekischen Entwicklungsfonds finanziert werden. Für die Errichtung des PE-Werkes wird mit einer Bauzeit von drei Jahren gerechnet. UzbekNefteGaz verarbeitet am Standort Mubarek bislang etwa 30 Mrd. m³ Erdgas und mehr als 570.000 Tonnen Gaskondensat im Jahr. Die Indorama Group kontrolliert in Usbekistan seit anderthalb Jahren das frühere Textilkombinat in Kokand und will bis Ende 2013 mindestens 55 Mio. USD in dessen umfassende Modernisierung investieren. Weitere Informationen: www.ung.uz, www.indorama.com |
Chemie- und Kunststoffbranche, Usbekistan
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