| 14.11.2012, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Sensorfolien, integriert in verschieden geformte Kunststoffteile können mechanische Elemente wie Schalter und Taster ersetzen. Das könnte das Produktdesign nicht nur im Automobilbau nachhaltig verändern. Mit der zur Euromold vorgestellten Sensorfolien-Technologie sei es möglich, geformte Kunststoffteile herzustellen, die in einem automatisierten Arbeitsgang mit der IMD-Technik individuell zu dekoriert und darüber hinaus über IML-Technik mit der Sensorfolie ausgestattet werden können. Die Technologie hat die Leonard Kurz Stiftung in Zusammenarbeit mit der Poly IC entwickelt und wurde von Roth Werkzeugbau serienreif in einem Werkzeug umgesetzt. Potenzielle Einsatzgebiete sieht der Werkzeugbauer außer im Automobilbau auch im Konsumgüterbereich. Möglich seien beispielsweise fugenlose Armaturenträger im Auto. Mit der Technologie sei die Herstellung einsetzbarer Bauteile möglich, die bereits über alle notwendigen elektrischen Bedienelemente verfügen. Die Sensorfolie befindet sich auf der Rückseite des Bauteils und reagiert auf Berührungen eines Fingers auf der Sichtseite. Die elektrischen Impulse werden von einem Steuergerät ausgelesen und weiter verarbeitet. Ein möglicher Vorteil ist die Gewichtseinsparung. Die Folie ist etwa 0,1 Millimeter dick und soll zahlreiche mechanische Schalter und Taster ersetzen. Die Technik könne also helfen, zum Beispiel Fahrzeuge leichter zu machen. Das Wegfallen jeglicher mechanischer Bedienelemente erhöhe zudem die Lebensdauer der Baugruppe. Weitere Informationen: www.roth-werkzeugbau.de Euromold 2012, Frankfurt/M., 27.-30-11.2012, Halle 8.0, Stand 120 |
Roth Werkzeugbau GmbH, Wiebelsdorf
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