| 20.11.2012, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Schweizer AFG Arbonia-Forster-Holding übernimmt den polnischen Kunststofffensterhersteller Dobroplast. Mit dem Kauf des Unternehmens in Zambrów an der Fernstraße DK8 zwischen Warschau und Białystok steigt AFG nach eigenen Angaben zum drittgrößten europäischen Fenster- und Türenhersteller auf. Der Jahresumsatz von Dobroplast liegt bei rund 308 Mio. PLN (74 Mio. EUR). Über den Kaufpreis vereinbarten die Vertragsparteien Stillschweigen, die Transaktion bedarf noch der Genehmigung durch das polnische Wettbewerbsamt UOKiK. "Dobroplast ist in einem der attraktivsten osteuropäischen Märkte tätig und verstärkt das große Potenzial, den Export in die zentral- und osteuropäischen Märkte sowie nach Deutschland signifikant zu beschleunigen", begründet AFG-CEO Daniel Frutig die Akquisition. Dobroplast wurde 2001 von Renata und Paweł Kaczyński gegründet. Das Gründerehepaar führt das Unternehmen zusammen mit einem AFG-Team bis auf Weiteres weiter. "Wir sind überaus zufrieden, dass wir unser Lebenswerk in die Hände die AFG übergeben können. Der schweizerische Konzern mit internationaler Anerkennung und herausragenden Produkten garantiert Dobroplast auch für die Zukunft eine positive Entwicklung." Dobrplast hatte erst im August ein zweites Werk in Betrieb genommen, das sich in Lublin befindet. An beiden Standorten zusammen beschäftigt das Unternehmen 1.200 Mitarbeiter. Auf Kunststofffenster entfallen 90% des Umsatzes, die restlichen 10% teilen sich auf Dachfenster, Außentüren, Alufenster und Rollokästen auf. AFG wird durch die Akquisition den Umsatz ihrer Fenster- und Türensparte um rund 20% auf 500 Mio. CHF (415 Mio. EUR). Zu der Sparte gehören bislang bereits die Marken EkoKiefer, Slovaktual und RWE Schlatter. Weitere Informationen: www.uokik.gov.pl Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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