| 19.02.2013, 06:11 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der US-amerikanische Spielwarenhersteller Mattel plant die Verlagerung eines Teils seiner Produktion von China nach Brasilien und Indien. Unternehmenssprecherin Lisa McKnight begründete den Schritt damit, dass man seine Effizienz erhöhen wolle, da die Löhne und Transportkosten in China immer weiter stiegen, weshalb exportorientierte Unternehmen zunehmend das Interesse an einer Produktion in China verlören. Aktuell produziert Mattel rund 74 Prozent der Erzeugnisse in China, die übrigen Standorte befinden sich überwiegend in Indonesien, Malaysia, Mexiko und Thailand. In Brasilien fertigt der Konzern bislang nur einige Kunststoffteile, Puzzles und Kartenspiele. Ricardo Roschel, Geschäftsführer von Mattel do Brasil, bezeichnete es dabei als strategisches Ziel, die Produktion vor Ort zu steigern, da Brasilien mittlerweile der zweitgrößte Absatzmarkt des Unternehmens nach den USA sei. Für 2012 berichtet der Konzern für Brasilien einen Umsatz von 3,81 Mrd. BRL (1,45 Mrd. EUR). Die Mattel-Gruppe ist unter anderem für Marken wie Barbie und Hot Wheels sowie Gesellschaftsspiele wie Scrabble und UNO bekannt. Weitere Informationen: www.mattel.com |
Mattel, Inc., El Segundo, CA, USA
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