| 25.02.2013, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Sabic erweitert sein Produktangebot künftig um bimodales HDPE (High Density Polyethylene – Polyethylen hoher Dichte). Am deutschen Unternehmensstandort Gelsenkirchen werden derzeit die Anlagen vorbereitet, die im zweiten Quartal dieses Jahres die kommerzielle Produktion aufnehmen sollen, teilt das Unternehmen mit. Die dort hergestellten Güteklassen können demnach für Behälter mit einem Volumen bis zu 5 Liter eingesetzt werden. Auch in einem der Werke in Saudi-Arabien soll ab dem dritten Quartal 2013 die Produktion beginnen. Dort werden neben diesen Klassen auch Gütegrade hergestellt, die für Kanister, Fässer und andere Großbehälter geeignet sind. Im Werk in Gelsenkirchen werden demnach zunächst zwei Güteklassen mit einer Dichte von 0,958 g/cm3 hergestellt. Der Schmelzflussindex liegt bei 22 bzw. 28 g/10 Min (21,6 kg). Bimodales HDPE (das in der Molmassenverteilung zwei Maxima aufweist) verfügt über eine hervorragende Spannungsrissbeständigkeit und geringe Extrudatquellung. Durch schnellere Zykluszeiten oder Gewichtsreduzierung können die neuen Klassen auch eine höhere Produktivität ermöglichen, heißt es weiter. „Die neuen Güteklassen zur Blasformanwendung bilden die Grundlage einer globalen Plattform“, sagt Riyadh Al-Djein, Business Director HDPE bei Sabic. „Von unseren Anlagen in Deutschland und Saudi-Arabien aus können wir nicht nur den erwarteten Bedarf unserer Kunden in Europa und dem Nahen Osten bedienen, sondern die Märkte weltweit. Da wir an zwei Standorten produzieren, ist eine kontinuierliche Lieferung jederzeit gesichert.“ Weitere Informationen: www.sabic.com |
Sabic Innovative Plastics, Riad, Saudi-Arabien
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