| 02.05.2013, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Oechsler AG hat das Geschäftsjahr 2012 mit 179 Millionen Euro Umsatz (Vorjahr 175 Millionen Euro) abgeschlossen. Der Gruppenumsatz sank auf 224 Millionen Euro nach 233 Millionen Euro im Vorjahr. Allerdings prägte im Jahr 2011 ein Sondereffekt von 40 Millionen Euro aus einem chinesischen Großprojekt den Umsatz im Geschäftsbereich Innovative Solutions. Die für das Jahr 2012 planmäßig erwarteten geringeren Umsätze in diesem Bereich seien jedoch durch ein unerwartet starkes Wachstum in allen drei Geschäftsbereichen weitgehend kompensiert worden. So stiegen die Umsätze im Segment Bereich Automotive um 9 Prozent und im Bereich Medical um 7 Prozent. Im Bereich Innovative Solutions verminderte sich der Umsatz 2012 im Vorjahresvergleich aufgrund des einmaligen Sondereffektes im Jahr 2011 um 34 Prozent. Der Anteil der Automotivesparte am Gesamtumsatz erhöhte sich in der Folge von 65 auf 75 Prozent. Vorstandsvorsitzender Dr. Claudius M. Kozlik: „Dank unserer aktiv betriebenen Internationalisierung konnten wir am außereuropäischen Wachstum sehr stark teilhaben und für das Jahr 2012 eine zufriedenstellende Unternehmensentwicklung aufweisen – und das, obwohl die Pkw-Neuzulassungen in Europa 2012 um rund 8 Prozent zurückgingen. Dieser Trend wurde im Berichtsjahr ausgeglichen durch eine Zunahme des Automobilabsatzes in den USA und in China um 13 bzw. 8 Prozent.“ Mit sechs ausländischen Gesellschaften ist die Oechsler-Gruppe in den Regionen Asien/Pazifik, NAFTA und Osteuropa aktiv. Investiert wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 14 Millionen Euro in die Unternehmensentwicklung – 2 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Von den 11 Millionen Euro Inlandsinvestitionen entfielen 5 Millionen Euro auf technische Anlagen und Maschinen, 4 Millionen Euro auf Grundstücke und Bauten und 2 Millionen Euro auf andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Als zentrale Baumaßnahme im Inland wurde auf dem eigenen Grundstück im Ansbacher Gewerbegebiet Brodswinden ein neues Logistikzentrum geschaffen und im Dezember 2012 eröffnet. 2012 stieg die Zahl der Mitarbeiter innerhalb der Gruppe von 2.194 auf 2.230. Am Stammsitz in Ansbach wuchs sie um 38 auf 995 Mitarbeiter, in Weißenburg um 4 auf 245. Ab 2014 wieder kräftiges Wachstum geplant Hinsichtlich Technologie, Fertigungs-Know-how, Internationalität und Kapitalausstattung habe man die Grundlagen für weiteres langfristiges Wachstum in allen Geschäftsfeldern gelegt und sieht sich für die Zukunft gut gerüstet. Durch weiteren Ausbau der globalen Präsenz soll Oechsler von der weiterhin stark steigenden Nachfrage auf den außereuropäischen Märkten profitieren. Für 2013 erwartet die Gruppe konstante Umsätze auf Niveau von 2012. Erst in den Jahren 2014 und 2015 wird wieder mit kräftigeren Wachstumsraten im Seriengeschäft gerechnet. Über Oechsler Die 1864 von Matthias Oechsler gegründete und bis heute in Ansbach/Mittelfranken ansässige Oechsler AG versteht sich als ein führendes Unternehmen der Kunststofftechnik und beliefert weltweit Kunden in den Branchen Automobil-, Medizin-, Kommunikations- und Industrietechnik. Neben der Fertigung von Präzisions-Kunststoffteilen und Baugruppen bietet die Oechsler AG auch Leistungen in Produktentwicklung, Prototyping, Produktmanagement sowie im hoch spezialisierten Werkzeugbau. Zu den Kunden der Gesellschaft gehören internationale Industrie- und Pharmakonzerne sowie führende Automobilzulieferer. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von 224 Millionen Euro. Die Oechsler Gruppe beschäftigt derzeit insgesamt mehr als 2.200 Mitarbeiter an den Produktionsstandorten in Ansbach und Weißenburg sowie bei der chinesischen Tochtergesellschaft Oechsler Plastic Products (Taicang) Ltd. Co. in Taicang, der Oechsler Romania s.r.l. (Lipova) und der Oechsler Mexico S.A. de C.V. in Querétaro. Die Nachkommen des Unternehmensgründers sind nach wie vor mit 80 Prozent am Grundkapital der Oechsler AG beteiligt. Weitere Informationen: www.oechsler.com |
Oechsler AG, Ansbach
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