| 10.07.2013, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die BASF hat angekündigt, ihre globalen Kapazitäten für die Produktion des chemischen Zwischenprodukts 1,4-Butandiol (BDO) und des BDO-Folgeprodukts "PolyTHF" (chemisch: Polytetramethylenetherglykol, PTMEG) innerhalb der nächsten zwei Jahre zu erhöhen. Die BDO-Kapazität der BASF soll von 535.000 auf 650.000 Jahrestonnen, ihre PolyTHF-Kapazität von 250.000 auf 350.000 Jahrestonnen steigen. Für PolyTHF hatte BASF bereits im August 2012 eine Kapazitätserhöhung von 185.000 auf 250.000 Jahrestonnen veröffentlicht. Das Unternehmen erweitert den Angaben zufolge kontinuierlich seine Produktionskapazitäten mit Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Verbesserung der Infrastruktur. Dazu zählen insbesondere Investitionen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich zur Kapazitätserhöhung in der BDO-Produktion am BASF-Standort Geismar/Louisiana und in der PolyTHF-Produktion am Standort Caojing/China. Teil der angekündigten Kapazitätserhöhung sollen je eine Anlage für BDO und PolyTHF in Korla/China sein. Wie vor kurzem bekannt gegeben wurde, werden diese Anlagen von zwei Joint Ventures gebaut, die BASF mit Xinjiang Markor Chemical Industry Co. Ltd. gegründet hat. Die Produktionskapazitäten der Anlagen, die beide 2015 in Betrieb gehen sollen, werden mit ca. 100.000 Jahrestonnen BDO und ca. 50.000 Jahrestonnen PolyTHF angegeben. Die Unternehmen wollen damit ihre Kunden im chinesischen Markt beliefern. "Mit dem Ausbau unserer globalen BDO- und PolyTHF-Kapazität folgen wir dem stetigen Marktwachstum und der weiterhin wachsenden Nachfrage unserer Kunden. Insbesondere in Nord- und Südamerika ist die Nachfrage nach BDO und PolyTHF gestiegen, die wir durch unsere Maßnahmen weiterhin zuverlässig aus unseren Anlagen vor Ort in Geismar bedienen können", sagt Sanjeev Gandhi, Leiter des Unternehmensbereichs Intermediates der BASF, und ergänzt: "Im asiatischen Raum wachsen die Märkte für PolyTHF und damit auch unsere Kunden weiterhin. Wir begleiten mit unseren Maßnahmen das Wachstum unserer Partner und stehen ihnen auch zukünftig als zuverlässiger Produzent und Lieferant vor Ort zur Seite." BDO und seine Folgeprodukte dienen zur Herstellung von Kunststoffen, Lösemitteln, Elektronik-Chemikalien und elastischen Fasern. Die Ausgangsstoffe für die Herstellung von herkömmlichem BDO sind Erdgas, Butan, Butadien und Propylen. BASF produziert BDO seit 70 Jahren auf Basis des Reppe-Verfahrens am Verbundstandort Ludwigshafen. Der nach seinem Erfinder, dem BASF-Chemiker Walter Reppe, benannte acetylenbasierte Produktionsprozess weist laut BASF im Vergleich zu anderen Verfahren die höchste Effizienz auf. Weitere Produktionsstandorte von BDO und BDO-Folgeprodukten sind Geismar/Louisiana, Chiba/Japan, Kuantan/Malaysia und Caojing/China. Vor 30 Jahren produzierte BASF erstmals PolyTHF am Verbundstandort Ludwigshafen. Mit vier PolyTHF-Produktionsanlagen gilt die BASF heute als weltweit bedeutendster PolyTHF-Anbieter. Weitere Informationen: |
BASF SE, Ludwigshafen
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