| 05.11.2013, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der mexikanische PVC-Hersteller und -Verarbeiter Mexichem und die US-amerikanische Occidental Chemical Corp. (OxyChem) haben ein paritätisches Joint Venture gegründet. Wie die Unternehmen bekannt gaben, besteht die Aufgabe des neuen JV im Bau und Betrieb eines Ethylen-Crackers mit einer jährlichen Kapazität von 550.000 t am Standort Ingleside im US-Bundesstaat Texas. Das von dem Cracker erzeugte Ethylen ist für die Herstellung von monomerem Vinylchlorid (VCM) vorgesehen, wofür in Ingleside bereits entsprechende Kapazitäten bestehen. Anschließend soll das VCM an Mexichem geliefert werden und dort weiter zu PVC-Rohren verarbeitet werden. Das Projekt hat einen Wert von 1,5 Mrd. USD und umfasst auch den Bau von Pipelines und Speichermöglichkeiten im texanischen Markham. Den Angaben zufolge soll Mitte 2014 mit dem Bau begonnen werden, die Inbetriebnahme ist im ersten Quartal 2017 vorgesehen. Mexichem-Vorstandschef Juan Pablo del Valle Perochena kommentierte, Mexichem erhalte durch den neuen Cracker einen Wettbewerbsvorteil, da infolge der Schiefergasförderung in den USA die Energiekosten niedriger seien. OxyChem-Präsident Chuck Anderson erklärte weiter, durch die Kooperation der beiden Unternehmen werde eine wichtige globale Basis geschaffen. Die in Los Angeles ansässige OxyChem ist eine Tochter von Occidental Petroleum Corp. Mexichem hat ihren Sitz in Tlalnepantla im Bundesstaat México und bezeichnet sich selbst als Weltmarktführer in der Herstellung von Rohrsystemen aus Kunststoff. Weitere Informationen: wwww.mexichem.com, www.oxy.com |
Chemie- und Kunststoffbranche, USA
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