| 03.07.2002 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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| Für die hochwertige werkstoffliche PET-Verwertung - beispielsweise im Rahmen des Bottle-to-Bottle-Recyclings - eignen sich nur transparente, sortenrein getrennte PET-Flaschen. Um auch vermischte PET-Verpackungen aus dem Gelben Sack möglichst ökoeffizient verwerten zu können, prüft die Deutsche Gesellschaft fuer Kunststoff-Recycling mbH (DKR, www.dkr.de) im Rahmen eines Forschungsprojekts die Anwendung chemischer Recyclingverfahren. Aus wirtschaftlicher, technischer und ökologischer Sicht erweist sich dabei das Glykolyseverfahren als vorteilhaft: In einem speziellen Glykolysemittel wird das gewaschene und zerkleinerte PET bei erhöhter Temperatur gelöst und anschliessend zu Polyesterpolyolen umgesetzt. Polyesterpolyole werden vor allem für die Herstellung von PUR-Hartschaeumen zur Isolierung verwendet, sind aber auch für andere PUR-Anwendungen wie Weichschäume, Klebstoffe oder Giessharze einsetzbar. Eine Kooperationsgemeinschaft soll dieses Verfahren nun weiterentwickeln und grosstechnisch für die Glykolyse von PET-Abfällen aus dem Dualen System nutzen, berichtet die DKR. |
Deutsche Gesellschaft für Kunststoff-Recycling mbH, Köln
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