| 09.05.2014, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Geschäftsbereich Inorganic Materials von Evonik Industries erhöht zum 1. Juni 2014 die Preise für seine Kieselsäuren, Metalloxide und Mattierungsmittel. Die pyrogenen Kieselsäuren und Metalloxide werden unter den Markennamen „Aerosil“ und „Aeroxide“ vertrieben. Die gefällten Kieselsäuren sind unter den Markennamen „Ultrasil“, „Sipernat“, „Sident“ und „Acematt“ bekannt. Die Preise werden, soweit es die Verträge zulassen, zum genannten Zeitpunkt weltweit um bis zu acht Prozent angehoben. Diese Maßnahme sei notwendig, um eine nachhaltige Produktion sicherzustellen, teilt das Unternehmen mit. „Aerosil“ pyrogene Kieselsäure in Kunststoffen „Aerosil“ ist ein hochdisperses pyrogenes Siliciumdioxid. Durch Hydrolyse von Chlorsilanen in einer Knallgasflamme entsteht ein amorphes weißes Pulver mit hoher chemischer Reinheit. Die extrem kleinen Primärteilchen bedingen naturgemäß eine große spezifische Oberfläche, die von 50 m²/g bis 380 m²/g reicht. Nach dem gleichen Verfahren werden hochdisperse Aluminiumoxide, Titandioxide und Zirkonoxide hergestellt. „Aerosil“ wurde nach Evonik-Angaben entwickelt um die Eigenschaften von Thermoplasten, Duroplasten, Polymercomposites und Elastomeren zu verbessern. Sowohl die hydrophilen als auch die hydrophoben „Aerosil“ Typen können in den diversen Polymeren, Polymercompounds oder auch bei Engineering Plastics als Additiv zur Kontrolle der Rheologie, der Thixotropie, zur Verhinderung von Plate-out, als Anti-blocking und Anti-sedimentationsmittel, als Rieselhilfsmittel in Pulverpolymeren und Harzen sowie zur Verbesserung der Wasserbeständigkeit eingesetzt werden. Die Zugabe von „Aerosil“ zu Thermoplasten verringert den MFR-Wert (melt flow rate), so dass die Verarbeitbarkeit beschleunigt und das Abtropfen des Polymers während des Erwärmens (z.B. bei Kabeln) verhindert wird sowie die elektrischen Eigenschaften verbessert werden. In Polymerpulvern und Granulaten wirken „Aerosil“ und „Aeroxide“ Alu C als Rieselhilfsmittel, sie kontrollieren demnach die elektrostatische Ladung und fungieren als Verarbeitungshilfsmittel beim Sinterprozess. In Elastomeren kommen „Aerosil“ und „Aeroxide“ TiO2 P 25 als Verstärkerfüllstoff, zur Erhöhung der Shore-A Härte zum Einsatz sowie zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften und der Hitzestabilität. Weitere Informationen: www.evonik.de |
Evonik Industries AG, Essen
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