| 04.09.2014, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() ![]() ERF-Hochleistungsfilter, hier in der neuen Baugröße ERF 500, sind laut Anbieter problemlos selbst zur Filtration von stark verunreinigten Kunststoffschmelzen mit Schmutz- und Fremdstoffanteilen bis zu 18 % einsetzbar. ![]() ECO-Schmelzefilter, konzipiert für die Folien- und Plattenextrusion, entfernen laut Anbieter prozesssicher Störstoffanteile bis zu 1,5 Gew.-% aus Polyolefinen, Styrolpolymeren und thermoplastischen Polykondensaten wie Polyamiden und Polyestern - (Bilder: Ettlinger). Filtertechnik mit langen Standzeiten Zentrales Element sowohl der ERF- als auch der ECO-Schmelzefilter von Ettlinger ist ein rotierendes, millionenfach mit konischen Bohrungen versehenes zylindrisches Filtersieb, verfügbar in abgestuften Filterfeinheiten. Beim Durchströmen mit Schmelze verbleiben die Verunreinigungen außen auf dem Filtersieb– neben festen Fremdstoffen, wie Holz- und Aluminiumpartikel oder Papier, werden auch hochmolekulare und vernetzte Anteile, die aus erhöhter Temperaturbeanspruchung resultieren, sowie Gele laut Anbieter sicher aus der Schmelze abgetrennt. Die gereinigte Schmelze im Inneren der Filtertrommel wird über ein Kanalsystem dem nachgeschalteten Werkzeug zugeführt. Gleichzeitig unterstützt die Drehbewegung der Filtertrommel den Mischeffekt und sorgt für möglichst gleichmäßige Bedingungen in der Schmelze. Das mit einem Servomotor angetriebene, langsam rotierende Filtersieb wird bei jeder Umdrehung von einem Abstreifer gereinigt. Die von der Sieboberfläche abgehobenen Partikel werden kontinuierlich einer Austragsschnecke (beim ERF-Filter) bzw. einer neuartigen Austragswelle (beim ECO-Filter) zugeführt, die jeweils mit einem eigenen Servomotor angetrieben sind und die Verschmutzung aus dem Filtersystem herausfördern. Dabei sind die Schmelzeverluste den Angaben zufolge durch den kontinuierlichen Störstoffaustrag aufgrund der hohen Störstoffanreicherung von bis zu 70 % im Austrag bei vollautomatischem Betrieb sehr gering. Da ERF- und ECO-Filter während der Produktion eine konstant offene Filterfläche zur Verfügung stellen, arbeiten sie prozesssicher und stabil; der Schmelzedruck nach dem Filter bleibt konstant und somit auch der Schmelzedurchsatz. Erzielt werden sollen zugleich extrem hohe Filterstandzeiten sowie lange, störungsfreie Produktionszeiten, so dass sich die Investitionen für einen ERF- oder ECO-Schmelzefilter schnell amortisieren sollen. Über Ettlinger Kunststoffmaschinen Die Ettlinger Kunststoffmaschinen GmbH wurde 1983 gegründet und ist weltweit aktiv. Der Hauptsitz des deutschen Unternehmens ist in Königsbrunn bei Augsburg. Kernkompetenz ist die Entwicklung und Fertigung von Spritzgießmaschinen und Hochleistungsschmelzefiltern. Die Spritzgießmaschinen sind besonders geeignet für die Produktion von Kunststoffteilen mit Gewichten von bis zu 100 Kilogramm – beispielsweise Kunststoffpaletten, Fittings oder Schachtsysteme. Im Bereich der Schmelzefiltrierung stellt das Unternehmen kontinuierlich arbeitende Schmelzefilter für besonders stark verunreinigte Kunststoffe her. Aus allen gängigen Polymeren können Verschmutzungen wie Papier, Aluminium, Holz, Silikone sowie höher aufschmelzende Kunststoffe herausgetrennt werden. Weitere Informationen: www.ettlinger.com Fakuma 2014, Friedrichshafen, 14.-18.10.2014, Halle A6, Stand 6209 |
Ettlinger Kunststoffmaschinen GmbH, Königsbrunn
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