| 08.09.2014, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Masterbatchhersteller Granula (Granula Deutschland GmbH und Granula AG Schweiz) führt zur diesjährigen Fakuma einen neuen innovativen Prüfkörper ein. Mit ihm werden laut Anbieter die unterschiedlichen Aspekte von Kunststoff-Spritzgießbauteilen darstellbar und prüfbar gemacht. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Polyolefin-Anwendungen, insbesondere für die Verpackungsindustrie.Kooperation mit der Hochschule Reutlingen In Rahmen des Maschinenbau Master Studiums entwickeln die Studierenden in der Kunststoff-Lernfabrik rund um Prof. Steffen Ritter im Produktentwicklungsprojekt ! PEP kleine Kunststoffbauteile - und zwar von der ersten Idee bis zur Serienproduktion. Im letzten Semester wurde in Zusammenarbeit mit Granula ein Prüfkörper für die Qualitätskontrolle von Masterbatches entwickelt. Möglichst viele unterschiedliche Aspekte und Merkmale spritzgegossener Verpackungsbauteile sollte dieser aufweisen. Neben der eigentlichen Farbmessstelle, unterschiedlichen Wandstärken und Oberflächenstrukturen mussten auch Bindenähte, Rippen und Filmscharniere in den Prüfkörper integriert werden. Ergänzend sollte das Bauteil einen hohen Wiedererkennungswert aufweisen. Die 17 beteiligten Master-Studierenden starteten im Wintersemester 2013/14. Zwei Gruppen, zuständig für die Bauteilkonstruktion, entwickelten im Wettbewerb um die innovativsten Lösungen das Prüf-Bauteil. Nach Präsentationen und Rücksprache mit Granula wurde schlussendlich der Entwurf mit dem unverkennbaren Wiedererkennungswert weiter ausgearbeitet. Nach der Werkzeugentwicklung und dem extern durchgeführten Werkzeugbau erfolgte die Bemusterung der ersten Prüfteile Anfang des Jahres. „Die hohe Professionalität und natürlich das Arbeitsergebnis selbst haben mich positiv überrascht und meine Erwartungen übertroffen“, sagt Wolfgang Schneider, Geschäftsführer der Granula Deutschland GmbH. Umgehend habe er daraufhin gleich mehrere identische Spritzgießwerkzeuge in Auftrag gegeben. Der auf der diesjährigen Fakuma vorgestellte Prüfkörper soll zukünftig mit seinen vielfältigen Merkmalen durch seinen hohen Wiedererkennungswert den Service und die Produkte von Granula positiv unterstreichen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Granula und der Hochschule Reutlingen geht inzwischen weiter. So fanden Arbeiten mit wissenschaftlichem Charakter auf der Basis des Prüfkörpers statt. Der Einfluss unterschiedlicher Kunststofffarben auf das mechanische Bauteilverhalten konnte den Angaben zufolge bereits im Rahmen einer Forschungs- und Entwicklungsarbeit untersucht werden. Auf der Fakuma 2014 wird die Herstellung dieses Probekörpers im Spritzgießverfahren auf dem Granula-Stand auf einer Spritzgießmaschine Typ Boy 25 E „live“ zu sehen sein. Weitere Informationen: www.granula.eu Fakuma 2014, Friedrichshafen, 14.-18.10.2014, Halle B4, Stand 4007 |
Granula AG, Merenschwand, Schweiz
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