| 03.09.2014, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der polnische Hersteller von Gummibändern und –dichtungen Stomil Sanok übernimmt den insolventen deutschen Dichtungshersteller Draftex Automotive. Ein entsprechender, zunächst vorläufiger Vertrag wurde nach Informationen des polnischen Unternehmens kürzlich unterzeichnet. Um in Kraft treten zu können, muss die Zustimmung der Gläuberversammlung eingeholt werden, außerdem sind Abstimmungen mit Insolvenzverwalter und Belegschaft über geplante Entlassungen und einen Sozialplan notwendig. Die von Stomil geplanten Änderungen am geltenden Tarifvertrag umfassen eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit von 37,5 auf 38,75 Stunden und eine Senkung der Tariflöhne um 20% ab dem Tag der Übernahme. Die Regelung soll zunächst für drei Jahre gelten. Zu den Kunden von Draftex gehören u.a. BMW, Volkswagen, Audi und Webasto-Edscha, mit denen Stomil Sanok bereits Kooperationsverträge bezüglich der weiteren Zusammenarbeit mit Draftex abgeschlossen hat. Der von Stomil für Draftex gezahlte Kaufpreis soll den Informationen zufolge Geschäftsgeheimnis bleiben. Stomil Sanok berichtet für das erste Halbjahr konsolidierte Umsätze von 361,9 Mio. PLN (86,6 Mio. EUR), 3,8% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der operative Gewinn stieg dabei um 38,2% auf 52,3 Mio. PLN (12,5 Mio. EUR), der auf die Aktionäre der Muttergesellschaft entfallende Nettogewinn belief sich auf 41,5 Mio. PLN (9,9 Mio. EUR) und damit 43% mehr als ein Jahr zuvor. Weitere Informationen: www.draftex.de Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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