| 28.08.2014, 16:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die deutschen Bundesbürger werden auch künftig ihre Verpackungsabfälle über die gelben Tonnen/ gelben Säcke entsorgen und recyceln lassen können. Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich acht führende deutsche Handelsunternehmen und die dualen Systeme, darunter das Duale System Interseroh, auf eine verbindliche Lösung der Finanzierungsprobleme für das vergangene und laufende Jahr. Im Rahmen bilateraler Gespräche wurde eine finale Lösung über die Deckungslücke von 20,7 Millionen Euro gefunden. Die Zukunft des dualen Systems ist damit gesichert. Die Lösung war möglich geworden, nachdem Interseroh und das Duale System Deutschland GmbH sowie die Handelsunternehmen sich bereit erklärt hatten, ihre Zuschüsse zur Lösung des finanziellen Problems noch einmal zu erhöhen. Bereits in der letzten Woche hatten mehrere Handelsunternehmen und Systembetreiber eine Verständigung über die Finanzierung von 16 Millionen Euro erzielt, nun gibt es auch eine Lösung bezüglich der zuletzt noch offenen 4,2 Millionen Euro. Mit Systembetreiber Belland Vision konnte bis zuletzt (heute 14.00 Uhr) keine belastbare Einigung erzielt werden. „Wir begrüßen, dass der Handel so konstruktiv an einer Lösung des Finanzierungsproblems mitgewirkt und diese ermöglicht hat. Die Vereinbarung ist ein deutliches Signal pro Recycling und Produktverantwortung in Deutschland und damit ein guter Tag für Verbraucher und Umwelt. Denn mit der heutigen Entscheidung ist gewährleistet, dass das effizienteste System für ein hochwertiges Recycling von Verpackungen weiter Bestand hat. Nun geht es darum, die gesetzlichen Quoten weiter zu erhöhen, so dass wir eine werkstoffliche Recyclingquote von über 50 Prozent erreichen, und Transparenz sowie Kontrolle in Zukunft weiter sichergestellt werden“, so Dr. Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der Alba Group plc & Co. KG und Verwaltungsratsvorsitzender der Alba SE. Leider würden immer noch einige Systembetreiber verweigern, den Abgleich der Daten zwischen dem DIHK-Register und der Gemeinsamen Stelle zu zustimmen. Die Mitglieder der Gemeinsamen Stelle dualer Systeme hatten in einer Sondersitzung am 31. Juli 2014 über die Deckung der Finanzierungslücke für das Jahr 2014 beraten. Interseroh und DSD hatten sich bereit erklärt, die zugrunde gelegten Marktanteile zunächst bis Ende September zu akzeptieren. In der letzten Woche ist Interseroh den Angaben zufolge erneut in Vorleistung getreten und hat demnach die Übernahme der für den Monat Juli zugrunde gelegten Marktanteile für das gesamte 3. Quartal erklärt. Durch die Übernahme der Deckungslücke durch die Handelsunternehmen sei nun die Stabilisierung des Systems gesichert. |
Gemeinsamen Stelle dualer Systeme GmbH, Köln
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