| 12.09.2014, 06:11 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die BASF hat eine neue Anlage zur Butadien-Extraktion an ihrem Verbundstandort in Antwerpen, Belgien, in Betrieb genommen. Die Anlage verfügt über eine jährliche Produktionskapazität von 155.000 Tonnen. Die Anlage in Antwerpen ist die zweite Anlage des Unternehmens zur Butadien-Extraktion in Europa. BASF betreibt am Verbundstandort in Ludwigshafen bereits eine Anlage zur Butadien-Extraktion, die über eine jährliche Produktionskapazität von 105.000 Tonnen verfügt. Mit der Anlage in Antwerpen wird BASF die Produktionskapazität für Butadien in Europa mehr als verdoppeln. "Mit der Anlage sichern wir unsere interne Versorgung mit Butadien zu wettbewerbsfähigen Kosten", sagt Dr. Uwe Kirchgäßner, Leiter der regionalen Geschäftseinheit Basic Petrochemicals Europe der BASF. "Zusätzlich können wir auch Chancen im externen Markt wahrnehmen und damit unsere Marktposition in Europa stärken." Die Extraktion des Butadiens erfolgt auf Basis von Roh-C4, einem Produkt des Steamcrackers. "Mit der neuen Anlage bauen wir die Integration der C4-Wertschöpfungskette in Antwerpen weiter aus", sagt Wouter de Geest, Geschäftsführer der BASF Antwerpen NV. "Diese wichtige Investition stärkt den Verbund des Standorts Antwerpen." Butadien ist ein Rohstoff, der unter anderem für die Produktion von synthetischem Kautschuk benötigt wird. Es wird in besonderem Maße in der Reifenindustrie eingesetzt. Weitere Einsatzfelder sind die Kunststoffherstellung sowie Papierchemikalien. Weitere Informationen: www.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
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