| 29.10.2014, 10:54 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Simona Konzern hat auch im dritten Quartal den Umsatz deutlich steigern können, teilt das Unternehmen mit. Die Wachstumsdynamik habe sich aufgrund der eingetrübten Weltkonjunktur zwar abgeschwächt, Simona konnte sich in diesem schwierigeren Umfeld jedoch gut behaupten. Es wurden Umsatzerlöse von 86,7 Mio. EUR erzielt und damit 12,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (77,6 Mio. EUR). Insgesamt hat der Simona Konzern in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres Umsatzerlöse von 250,6 Mio. EUR erzielt. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (218,0 Mio. EUR), die organisch und durch die Akquisitionen von Laminations und Boltaron in den USA erreicht wurden. Im Kernmarkt Europa konnten, u.a. durch neue und weiterentwickelte Produkte für die Bauindustrie, Zuwächse erzielt werden. Das Geschäft in Osteuropa litt unter der Krise in der Ukraine, dennoch konnten in relevanten Ländern der Region Zuwächse im Produktbereich Halbzeuge erzielt werden. Die Umsatzerlöse in den USA sind aufgrund der Akquisitionen deutlich gestiegen. Auch in Asien konnte in den ersten neun Monaten Wachstum erzielt werden. Im Produktbereich Halbzeuge und Fertigteile sind die Umsätze mit extrudierten Platten aus PE, PP und Fluorpolymeren, die vor allem für den chemischen Behälter- und Apparatebau eingesetzt werden, deutlich gestiegen. Auch das Geschäft mit geschäumten PVC Platten für Anwendungen in Werbung und Hochbau habe sich positiv entwickelt. Im Produktbereich Rohre und Formteile habe sich die positive Entwicklung der ersten Jahreshälfte im Laufe des dritten Quartals aufgrund nachlassender Infrastrukturinvestitionen sowie der Krise in Osteuropa abgeschwächt. Bei PE und PP Rohren konnten durch erfolgreiches Projektgeschäft in den ersten neun Monaten Zuwächse erzielt werden. Die beiden US-Akquisitionen hat der Simona Konzern aus Eigenmitteln finanziert. Dadurch sind die liquiden Mittel zurückgegangen und die Bilanzsumme ist gestiegen. Die Finanz- und Vermögenslage des Simona Konzerns sei nach wie vor gut. Das Ergebnis konnte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres deutlich gesteigert werden. Per 30.09.2014 wurde ein EBIT von 12,6 Mio. EUR erzielt, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum (5,8 Mio. EUR). Die EBIT-Marge beträgt 5,0 Prozent, (30.09.2013: 2,6 Prozent) und liegt damit im Rahmen der für das Gesamtjahr angestrebten EBIT-Marge. Für das Gesamtjahr 2014 erwartet der Simona Konzern einen Umsatz von 325-335 Mio. EUR und ein deutlich gesteigertes Ergebnis. Die angestrebte EBIT-Marge von 5,0 Prozent für das Gesamtjahr sei ambitioniert, aber operativ erreichbar, ohne die Sondereinflüsse der Restrukturierungsaufwendungen für die Zusammenführung der beiden Standorte in den USA. Weitere Informationen: www.simona.de |
Simona AG, Kirn
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