| 07.11.2014, 06:30 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
![]() "Neopolen" P (EPP) der BASF will nun auch bei der größten und härtesten Ralleyserie der Welt seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen: Die Hyundai Motorsport GmbH nutzt den Polypropylen-Schaumstoff der BASF als Seitenaufprallschutz in seinen i20 WRC Rennwagen (Foto) für die World Rallye Championship (WRC). Das Foto zeigt den i20 WRC beim WRC-Rennen in Mexiko; am Steuer: Thierry Neuville - (Bild: Hyundai). Neopolen P kombiniert laut BASF geringes Gewicht mit einer hohen Energieabsorption, die auch nach mehrfacher Stoßbelastung weitgehend unverändert bleibe. Deshalb werde das Material bisher schon für sicherheitsrelevante Bauteile in Serienfahrzeugen eingesetzt, zum Beispiel für Lenkstockpolsterungen, Stoßfänger, Kopfstützen und Kniepolster. Außerdem weise Neopolen P ein isotropes Verformungsverhalten auf und sei - unverzichtbar im Motorsport beständig gegenüber Chemikalien oder Ölen. Ein entscheidender Vorteil für den Einsatz im Hyundai i20 WRC sei darüber hinaus die Funktionssicherheit von Neopolen P über einen weiten Temperaturbereich. So sollen sich die Hyundai-Motorsport-Fahrer bei der heißen Rallye Australien genauso auf Neopolen P verlassen können, wie während der Rallye Schweden bei Temperaturen von bis zu -25°C. Neopolen P entspricht Vorschriften der FIA Die Rallye-Weltmeisterschaft WRC ist eine vom Automobil-Dachverband Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) festgelegte Rallyeserie von weltweit 13 Rallye-WM-Läufen. Sie erhebt den Anspruch, die höchsten technischen und fahrerischen Anforderungen an Fahrer und Konstrukteure zu stellen und geht zurück auf die 1911 erstmals ausgetragene Rallye Monte Carlo. Jedes Rallyefahrzeug basiert auf einem handelsüblichen Straßenwagen. Bei Hyundai ist es der Kleinwagen i20, der gemäß FIA-Reglement aufgerüstet wurde. In den Seitentüren sind die Fenster durch Polycarbonat-Scheiben ersetzt und die serienmäßige Türausstattung entfernt, damit der Seitenaufprallschutz möglichst viel Volumen einnehmen und die Insassen optimal schützen kann. Neopolen P ist den Angaben zufolge von der FIA als einer der Werkstoffe speziell für diesen Zweck zugelassen worden. Weitere Informationen: www.basf.com, www.neopolen.de, www.hyundai.de, www.wrc.com |
BASF SE, Ludwigshafen
» insgesamt 807 News über "BASF" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Klöckner Pentaplast: Michael Zacka neuer Interims-CEO
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Meist gelesen, 10 Tage
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Leuna-Polyamid: Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt
Wittmann: Automatische Sackentleerstation für die Granulatversorgung im Spritzgießbetrieb
Berlin Packaging: Übernahme von BlueSky
Pos Tuning: Investitionen in Recyclingtechnik senken Primärkunststoffverbrauch
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Meist gelesen, 30 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
EU-Kommission: Hinweise auf Kartelle im Kunstrasenrecycling
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Meist gelesen, 90 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|