| 17.02.2015, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Nachfrage nach faserverstärkten Kunststoffen steigt stetig an, u.a. getrieben durch die Automobilindustrie. Mit dem zunehmenden Bedarf für leichtere Fahrzeuge mit geringerem Treibstoffverbrauch, sind Designer auf der Suche nach Metallsubstituten, die eine bessere Steifigkeit im Vergleich zum Gewicht bieten. Mit dem Gewicht als kritische Größe liegt die höchste Priorität laut Sigma Engineering bei der Auslegung von faserverstärkten Bauteilen darauf, eine Überdimensionierung zu vermeiden. Aus diesem Grund seien zuverlässige Materialmodelle für die Struktursimulation, die das Verhalten eines Bauteils unter statischer und dynamischer Belastung akkurat vorhersagen, besonders wichtig. Dieses Verhalten werde zum Großteil durch die prozessinduzierte Faserorientierung beeinflusst. Die mechanischen Eigenschaften eines Spritzgießbauteils änderten sich lokal in Abhängigkeit von der Faserorientierung, die sich durch das Füllverhalten ergibt. Relevant sei auch die Position von Bindenähten im Bauteil, da die Festigkeit dort geringer ist. Die Dimensionierung sei auch von der Spritzgießsimulation und ihrer Fähigkeit die Faserorientierung vorherzusagen abhängig. Faserorientierung ist daher ein Ergebnis, das heute in den meisten kommerziell erhältlichen Simulationspaketen enthalten ist. Es kann laut Sigma Engineering allerdings sein, dass die vorhergesagte Orientierung ohne ersichtlichen Grund von der gemessenen abweiche. Bei der fachbezogenen, vom Hanser Verlag organisierten Konferenz "Kunststoffe + SIMULATION 2015", die vom 22. bis 23. April in München stattfindet, behandelt "Sigmasoft" Produktmanager Dipl.-Ing. Timo Gebauer das Thema der Faserorientierung in seinem Vortrag mit dem Titel "Berechnung der Faserorientierung – Kann das funktionieren?". "Die in der Prozesssimulation zur Berechnung der Orientierung genutzten Modelle sind oft nicht komplett verstanden. Zusätzlich werden selten alle Eingangsparameter und gemessenen Werte des Modells konsequent berücksichtigt", erklärt Gebauer. "Dies führt zu Fehlinterpretationen und Ungenauigkeiten." In der Präsentation sollen die Herausforderungen aufgezeigt werden, die sich bei der Berechnung von Faserorientierung in der Spritzgießsimulation ergeben. Die klassischen Modelle zur Vorhersage und ihre Eingangsparameter werden genauso vorgestellt, wie die gemessenen Materialdaten und der Einfluss auf die Simulationsergebnisse. "Die Präsentation gibt für den Anwender einen besseren Überblick über die Spritzgießsimulation und illustriert die nötigen Voraussetzungen für eine genaue Faserorientierungsvorhersage", erklärt Gebauer. Weitere Informationen: www.sigmasoft.de, www.magmasoft.de |
SIGMA Engineering GmbH, Aachen
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