| 18.03.2015, 12:33 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() ![]() Ein Beispiel für Verscheibungen aus „Plexiglas“ mit außergewöhnlichem Design und geschwungenen Linien ist der Concept Car Cambiano von Pininfarina. Mit einem ausgewogenen Eigenschaftsprofil erfüllt die neue Spezial-Formmasse den weiteren Angaben nach alle relevanten Anforderungen für das Einsatzgebiet Automobilverscheibungen. Auch wurden alle Prüfungen gemäß ECE R43 durchgeführt und bestanden. Der Prüfbericht des Materialprüfungsamtes Nordrhein-Westfalen liegt für Systeme auf Basis von „Plexiglas“ Resist AG 100 für hintere Seitenscheiben, Dach- und Heckscheiben vor. Verarbeitet werden kann die neue Spezial-Formmasse mit allen thermoplastischen Verfahren wie Spritzgießen oder Spritzprägen von Formteilen oder durch Extrusion mit anschließendem Thermoformen der Platten. Auch bei der nachträglichen Beschichtung punktet „Plexiglas“ Resist AG 100: Aufgrund der materialinhärent vorhandenen UV- und Witterungsbeständigkeit dient die einstufige Beschichtung nur zur Erhöhung der ohnehin schon guten Kratzfestigkeit. Für „Plexiglas“ geeignete einstufige Beschichtungen wurden erfolgreich geprüft und bestehen ebenfalls die Anforderungen nach ECE R 43. Andere nicht so witterungsstabile Thermoplaste müssen dagegen mit einer zweistufigen Beschichtung geschützt werden. Dies verursacht zum einen höhere Kosten und darüber hinaus beeinträchtigt der aufgebrachte Witterungsschutz auch die mechanische Performance der Schicht. Hohe Designfreiheit, geringes Gewicht und Möglichkeit der Funktionsintegration Mit dem neuen „Plexiglas“ Resist AG 100 seien somit Designern bei der Entwicklung von außergewöhnlichen Designs mit geschwungenen Linien und ausgeprägten Kanten nahezu keine Grenzen gesetzt. Dies gelte auch für Bauteile aus diesem Werkstoff, die mehrere Funktionen vereinen, so wie beispielsweise feststehende Fenster, schwarze Blende und Rückleuchte in einem. Überzeugend für die Automobilindustrie sei auch die gute Ökobilanz von „Plexiglas“, die über den gesamten Lebenszyklus nach DIN ISO 14040ff ermittelt und bestätigt wurde. Und am Ende eines Autolebens kann „Plexiglas“ zu 100 Prozent rezykliert und prinzipiell erneut für transparente Anwendungen eingesetzt werden. Weitere Informationen: www.evonik.com Kongress „Kunststoffe im Automobilbau“, 18.-19. März 2015, Mannheim |
Evonik Industries AG, Essen
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