| 01.06.2006 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die Umweltministerkonferenz hat am 24. Mai einstimmig eine Novellierung der Verpackungsverordnung gefordert, um den Bestand der haushaltsnahen Verpackungserfassung zu sichern. Dem Beschluss lag ein Bericht der LAGA Länderarbeitsgemeinschaft Abfallbeseitigung zugrunde, zu dem der IK Industrieverband Kunststoffverpackungen e.V. (www.kunststoffverpackungen.de) im Anhörungsverfahren eine ausführliche Stellungnahme abgegeben hatte. „Wir begrüßen den Beschluss der Umweltministerkonferenz“, so der Präsident des IK, Bernhard Borgardt, „weil die im Markt aufgetretenen Fehlentwicklungen mit Vollzugsmaßnahmen alleine nicht mehr zu beherrschen sind.“ Die haushaltsnahe Wertstofferfassung mit anschließender Sortierung und Verwertung von Verkaufsverpackungen hat sich bewährt und ist im Umweltbewusstsein der Bürger fest verankert. Sie wird aber durch den Wettbewerb von inzwischen vier dualen Systemen mit so genannten Selbstentsorgergemeinschaften gefährdet: Denn mehr als 90% der bei Selbstentsorgergemeinschaften lizenzierten Verpackungen werden nicht wie vorgesehen in den Laden zurück gebracht, sondern landen im Gelben Sack, ohne zu den damit verbundenen Kosten der Verwertung beizutragen. Der IK wird sich bei der jetzt anstehenden Novellierung der Verpackungsverordnung gegenüber dem Bundesumweltministerium und der LAGA für Regelungen einsetzen, die sicherstellen, dass die Wertstofferfassungssysteme nicht kollabieren. |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
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