| 08.04.2015, 11:30 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Wirtschaft im Euroraum wird sich in diesem Jahr etwas erholen. In den ersten drei Quartalen 2015 wird die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts 0,4 Prozent betragen, nachdem sie im dritten und vierten Quartal des vergangenen Jahres bei nur 0,2 und 0,3 Prozent lag. Das ergeben Berechnungen der drei Forschungsinstitute ifo, Insee und Istat aus München, Paris und Rom. Angeschoben wird die Wirtschaft infolge der Euro-Abwertung von einem Aufschwung bei den Exporten sowie einem robusten Wachstum beim privaten Konsum, der von den niedrigen Energiepreisen profitiert. Auch die verfügbaren Einkommen werden steigen. Die Investitionen werden ebenfalls leicht zunehmen, befördert durch verbesserte Kreditvergabe-Bedingungen, eine zunehmende Binnennachfrage und die Notwendigkeit, Ersatzinvestitionen zu tätigen. Die drei Institute erwarten bei den Investitionen plus 0,2 Prozent, plus 0,4 Prozent und plus 0,5 Prozent in den ersten drei Quartalen. Unter den Annahmen, dass sich der Preis für ein Fass Rohöl bei 56 US-Dollar und der Wechselkurs des Euro zum US-Dollar bei 1,10 stabilisieren werden, dürften die Preise im ersten Quartal um 0,3 Prozent sinken. Im zweiten Quartal werden die Preise um nur noch 0,1 Prozent sinken. Für das dritte Quartal wird eine Inflationsrate von 0,1 Prozent erwartet. Der Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass ein Abkommen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern den Euroraum stabil hält. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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