| 10.06.2015, 09:24 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Automobilzulieferer Faurecia stärkt seinen hessischen Standort Sterbfritz. Im dortigen Werk entsteht eine neue Lackieranlage für Kunststoffaußenteile, die noch Ende 2015 in Betrieb gehen soll. Die Bauarbeiten dazu haben bereits begonnen. Die hochmoderne Lackieranlage basiert dabei auf der Weiterentwicklung des Faurecia NewTech Standards unter Verwendung von Wasserlacktechnologien. Durch den Einsatz einer Trockeneisreinigung (CO2-Reinigung) der Bauteile sowie einer Trockenabscheidung in den Lackierkabinen soll erstmals komplett auf den Gebrauch von Wasser verzichtet werden können. Darüber hinaus werde die Abwärme des bestehenden Blockheizkraftwerks im Prozess genutzt. Mit der neuen Anlage setzt der Automobilzulieferer auf eine materialflussoptimierte Fertigung. Faurecia kalkuliert mit Investitionen von mehr als 18 Millionen Euro für den Um- und Neubau des ca. 5.000 qm großen Produktionsabschnitts vor Ort. Die Investitionen sind auch ein wichtiger Bestandteil für die Sicherung der Zukunft des Standortes Sterbfritz. Aktuell fertigen in dem hessischen Werk rund 300 Mitarbeiter Kunststoffaußenteile für Fahrzeuge verschiedener Automobilhersteller. Über Faurecia Faurecia gilt als einer der weltweit führenden Automobilzulieferer in vier Bereichen: Autositze, Technologien zur Emissionskontrolle, Innenraumsysteme und Automotive Exteriors. Die Gruppe erwirtschaftete 2014 einen Umsatz von 18,8 Milliarden Euro. Zum 31. Dezember 2014 beschäftigte Faurecia 100.000 Mitarbeiter in 34 Ländern an 330 Standorten (davon 30 F&E-Zentren). Faurecia ist an der NYSE Euronext Paris und am OTC-Markt der Vereinigten Staaten von Amerika notiert. Weitere Informationen: www.faurecia.de, www.faurecia.com |
Faurecia Deutschland, Stadthagen
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