| 03.07.2015, 11:39 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der Technischen Universität Dresden hat die Analysemöglichkeiten in seinem werkstoff-physikalischen Prüflabor erweitert. Im Prüflabor arbeiten die ILK-Wissenschaftler nun mit der Analyse-Software "Thermokinetics" der Netzsch Gerätebau GmbH. Die verschiedenen Messdaten, die bei der Analyse von Polymeren und Verbundwerkstoffen anfallen - etwa aus der Rheologie, der Dynamisch-Mechanischen Analyse (DMA), der Differenzkalorimetrie (DSC), der Dilatometrie oder der Thermogravimetrie (TGA) - können durch die neue Software verknüpft und beispielsweise zur Erstellung von Materialmodellen verwendet werden, die zur Beschreibung der prozessabhängigen Viskosität dienen. Die analytischen Modelle stellen eine wichtige Grundlage für die realitätsnahe und effektive Simulation komplexer Formfüll- und Vernetzungsvorgänge von Reaktionsharzen dar. Es können die Parameter Zeit, Temperatur, Vernetzungsgrad und Druck in die Modellbildung einbezogen werden. Damit seien die ILK-Wissenschaftler in der Lage bei der Weiterentwicklung komplexer Fertigungsprozesse wie dem Hochdruck-RTM-Verfahren frühzeitig entscheidende Prozessparameter zu identifizieren sowie die Bauteilqualität zu steuern. Außerdem sollen anhand von virtuellen Vorversuchen und Prozesssimulationen Fertigungsprozesse hinsichtlich Prozesszeit und Energieaufwand optimiert werden können. Mit Hilfe der Software "Thermokinetics" könne ebenso das Vernetzungsverhalten von Klebstoffen und Schaumstoffen oder auch das Kristallisationsverhalten von thermoplastischen Kunststoffen messtechnisch erfasst und zu verallgemeinerten Modellen aufbereitet werden. |
Technische Universität Dresden, Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik, Dresden
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