| 09.07.2015, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der ungarische Kunststoffverarbeiter und Automobilzulieferer Grana hat an seinem Standort im westungarischen Győr ein neues Spritzgusswerk in Betrieb genommen. Medienberichten zufolge strebt das Unternehmen mit dem 650 m² großen neuen Werk eine Steigerung der Produktionskapazitäten um 30% an. Die Kosten des Werksausbaus beliefen sich auf 600 Mio. HUF (1,9 Mio. EUR), die mit EU-Mitteln in Höhe von 240 Mio. HUF (rund 760.000 EUR) gefördert wurden. Das jüngst abgeschlossene Projekt ist Teil eines von Grana vor drei Jahren gestarteten Entwicklungsprogramms im Wert von insgesamt 1,2 Mrd. HUF (3,8 Mio. EUR), in dessen Verlauf die Fertigungsflächen des Unternehmens von 3.000 auf 4.500 m² erweitert und die Zahl der Mitarbeiter um 30 auf 110 Personen erhöht wurde. Die Kosten des Programms wurden mit Subventionen im Gesamtwert von 500 Mio. HUF (1,6 Mio. EUR) unterstützt. Wie Grana-CEO Péter Nagy der Presse mitteilte, produziert das Unternehmen seit 1997 Kunststoffkomponenten mit Spritzgusstechnologie für die Autoindustrie, darunter Spiegelhalterungen, Dach- und Lampenkomponenten, Kupplungspedale und Türgriffe für europäische PKW-Marken wie Audi, Mercedes und Volkswagen. Im Werk von Grana werden 500 verschiedene Komponenten hergestellt, jährlich insgesamt etwa 16 Mio. Einheiten. Die Produkte sind zu 100% für den Export bestimmt, davon zu 75% für den indirekten Export, in diesem Bereich ist Grana als Tier-2-Zulieferer aktiv. In den letzten zwei Jahren erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresumsatz von jeweils 2 Mrd. HUF (6,3 Mio. EUR) netto. An Grana ist seit 2013 der deutsche Autozulieferer Marlok mit Sitz in Esslingen beteiligt. Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Ungarn
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