| 17.09.2015, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. (TITK) hat dieses Jahr in die Erweiterung des Medizintechnikums mit einer neuen Katheter-Extrusionsanlage (Ematik GmbH) für medizinische Schläuche und einer CNC-Fräse (DMG Mori Berlin GmbH) für die Werkzeug- und Prototypenfertigung investiert. Vom antibakteriellen Additiv über die Prototypenfertigung bis hin zur abschließenden Medizinprodukteprüfung Mit der bereits vorhandenen Spritzgussmaschine (Wittmann-Battenfeld GmbH & Co. KG) können innovative Kunststoffe und antimikrobielle Compounds erprobt, sowie Halbzeuge, Prototypen und Kleinserien von Spritzgussteilen hergestellt werden. Des Weiteren besteht die technische Ausstattung aus einer CNC-Fräse DMU 50 (DMG Mori GmbH, 5-Achs-simultan), mit der ebenso schnell und kostengünstig erste Muster (auch mit komplizierten Geometrien) einer neuen Produktentwicklung gefertigt und evtl. auch Kleinserien im spanenden Verfahren getestet werden können. Im Vergleich zum Spritzgießen bedarf die Frästechnik jedoch keiner teuren Werkzeuge, deren Fertigung mit hohem Zeitaufwand und Kosten verbunden ist. Somit ermöglicht das Verfahren deutlich kürzere Realisierungszeiten von der ersten Idee über den Prototypen bis hin zur Übertragung in den technischen Maßstab. Ein Reinraum der Klasse 7 erlaubt darüber hinaus die Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten unter den strengen Richtlinien der Medizintechnik. Begleitend zur Kunststoffentwicklung und Verfahrensoptimierung bietet das TITK umfassende biologische Untersuchungen der neuen Materialien an. Vor allem die Prüfungen auf antimikrobielle Wirksamkeit von Kunststoffen und Textilien (u. a. ISO 22196, DIN EN ISO 20743) und die Untersuchung der Biokompatibilität von neuen Werkstoffen, beispielsweise auf in vitro Zytototoxizität nach DIN EN ISO 10993-5 werden vom TITK hier angeführt. Weitere Forschungsergebnisse des TITK, sowie das Dienstleitungsangebot der Ostthüringischen Materialprüfgesellschaft für Textil- und Kunststoffe mbH (OMPG) werden am Messestand der OMPG in Halle B3, Stand 3201 vorgestellt. Weitere Informationen: www.titk.de Fakuma 2015, Friedrichshafen, 13.-17.10.2015, Halle B3, Stand 3201 |
Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung (TITK e.V.), Rudolstadt
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