| 06.09.2002 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Einarbeiten von 20-30 Prozent Recycling-Ware aus PET-Flakes in Tiefziehfolie ist nur dann möglich, wenn das Aufgabegut zuvor eine schonende Aufbereitung erfahren hat. Dabei muß das Material kristallisiert werden und die Flakes in rieselfähiges Mahlgut hoher Schüttdichte umgewandelt werden.
Der Plastkompaktor der Herbold Meckesheim GmbH (www.herbold.com) bereitet mit minimalem Viskositätsabbau das Material auf, das bei der Verarbeitung nicht plastifiziert sondern zwischen zwei Reibscheiben angesintert wird. Die gewaschenen Flakes werden mittels einer Zuführschnecke dem Kompaktorraum zugeführt und dann zwischen den geriffelten Scheiben angesintert. Das Produkt verläßt in teilplastischem Zustand den Kompaktorraum, wird mit einer Nachschneidmühle auf die gewünschte Endkorngröße gebracht und liegt in rieselfähiger Form mit hoher Schüttdichte vor. Im Gegensatz zu anderen Aufbereitungsverfahren ist der Plastkompaktor nach Herstellerangaben dabei ein besonders schonendes System, denn das Material wird beim Prozeß nicht in die Schmelze übergeführt, sondern die Partikel werden nur angesintert: das bewirkt die erwünschte Kristallisation, ohne daß der unerwünschte Abfall des IV-Werts eine Größenordnung übersteigt, der eine Nachkondensation erforderlich machen würde. Damit sei das Verfahren besonders wirtschaftlich und durch den Automatikbetrieb des Plastkompaktors auch ohne Personalaufwand realisierbar, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Es werden Anlagen für 200 kg/h bis 1.000 kg/h Durchsatz angeboten. Eine typische Anlagengröße ist der Kompaktor HV 50 mit 110 kW Antrieb und etwa 800 kg/h Durchsatz bei A-PET bzw. PET-G. |
Herbold Meckesheim GmbH, Meckesheim
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