| 26.11.2015, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der polnische Kunststoff- und Metallverarbeiter Boryszew hat seine Umsätze in den ersten drei Quartalen dieses Jahres um 13,6% auf 4,35 Mrd. PLN (1,04 Mrd. EUR) steigern können. Laut Quartalsbericht des Unternehmens sank dabei jedoch der operative Gewinn um 31,7% auf 107 Mio. PLN (25,8 Mio. EUR), der Nettogewinn aus der fortgeführten Geschäftstätigkeit sogar um 42,5% auf 60,5 Mio. PLN (14,5 Mio. EUR). Ursächlich für den Gewinnrückgang war die Automotive-Sparte, die in den ersten drei Quartalen operativ einen Verlust von 18,5 Mio. PLN schrieb, nachdem in der Vorjahresperiode noch ein Plus von 31,1 Mio. PLN verzeichnet werden konnte. Boryszew erklärt dies u.a. mit dem Auslaufen von margenstarken Aufträgen, die die deutschen Tochtergesellschaften für Volkswagen abgewickelt hatten. Negativ wirkte sich überdies der Großbrand bei der Tochter Boryszew Oberflächentechnik Prenzlau im April aus. Deutlich niedriger fiel das operative Ergebnis außerdem in den Sparten Handel und Kupfer aus. Im Handel ging der operative Gewinn von 28,2 Mio. PLN auf 8,2 Mio. PLN zurück, in der Kupfersparte von 17,7 Mio. PLN auf 11,6 Mio. PLN. Mit 18,1 Mio. PLN blieb der operative Gewinn auch im Segment Blei und Zink etwas unter Vorjahr (19,1 Mio. PLN). Besser als im gleichen Vorjahreszeitraum liefen die Geschäfte nur in den Segmenten Aluminium mit einer Steigerung von 48,3 Mio. PLN auf 69,5 Mio. PLN sowie Chemieprodukte mit einem leichten Plus von 14 Mio. PLN auf 14,8 Mio. PLN. Weitere Informationen: www.boryszew.com.pl Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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