| 04.03.2016, 10:30 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine und Basischemikalien, meldet einen Nettogewinn von 242 Mio. Euro für das vierte Quartal 2015. Im Vergleichszeitraum des Jahres 2014 wurden 141 Mio. Euro Nettogewinn erwirtschaftet. Im gesamten Jahr 2015 verzeichnete das Unternehmen einen Nettogewinn von 988 Mio. Euro, im Vergleich zu 571 Mio. Euro im Jahr 2014. Die Ergebnisverbesserung gegenüber 2014 basierte den Angaben nach auf den generell größeren Gewinnspannen im Polyolefingeschäft, auf dem höheren Beitrag des Basischemikaliengeschäfts und auf dem stärkeren Beitrag von Borouge infolge der erfolgreichen Inbetriebnahme des Borouge 3-Projekts. Bei den Basischemikalien konnten Verbesserungen im betrieblichen Bereich erzielt werden, der Gesamtbetrieb befinde sich jedoch noch nicht auf dem angepeilten Niveau. Im vierten Quartal 2015 sank die Nettoverschuldung um 223 Mio. Euro, was hauptsächlich auf das solide Geschäftsergebnis und einen Lagerabbau infolge der Fertigstellung des Anlagen-Turnarounds in Stenungsund, Schweden, zurückzuführen war. Im Verlauf des gesamten Jahres 2015 verringerte sich die Nettoverschuldung durch die soliden Gewinne, die in allen Geschäftsbereichen eingefahren wurden, um 702 Mio. Euro. Damit sieht sich Borealis mit einer Verschuldungsquote (Gearing) von 19 Prozent zum Jahresende finanziell weiterhin stark aufgestellt. Erfolgreiche Inbetriebnahme des Borouge 3-Megaprojekts Borouge, Borealis´ Joint Venture mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate, setzte die erfolgreiche Inbetriebnahme seines Megaprojekts "Borouge 3" im Laufe des Jahres 2015 fort. Im April fuhr Borouge die Hochdruck-Polyethylen-Anlage (LD1) mit Erfolg hoch. Mittlerweile laufen auch der Cracker und alle fünf Polyolefinanlagen planmäßig. Die einzige noch in Betrieb zu nehmende Anlage ist die Anlage für vernetztes Polyethylen (XLPE), welche die Inbetriebnahme des Borouge 3-Megaprojekts abschließen wird. Bei voller Leistung wird Borouge 3 eine zusätzliche Kapazität von 2,5 Millionen Tonnen bereitstellen und die Gesamtkapazität von Borouge damit auf 4,5 Millionen Tonnen steigern, wodurch Borouge zum größten integrierten Polyolefinkomplex der Welt wird. Borealis und Borouge werden gemeinsam über eine Kapazität von rund 8 Millionen Tonnen Polyolefinen verfügen. Ausblick "2015 war finanziell gesehen ein sehr gutes Jahr für Borealis, in dem wir ein herausragendes Ergebnis einfahren konnten und den im Jahr 2014 aufgestellten Rekord noch einmal verbessert haben. Jetzt heißt es allerdings weiter daran zu arbeiten, unsere Performance im Bereich Sicherheit und die Zuverlässigkeit unserer Anlagen zu verbessern", erklärt Mark Garrett, Vorstandsvorsitzender von Borealis. "2015 hatten wir historische Höchstwerte bei den branchenweiten Polyolefin-Gewinnspannen. Trotz niedrigerer Rohstoffkosten gingen die Polyolefinpreise nicht im gleichen Ausmaß zurück. Dies war auf die angespannte Marktlage - verursacht von einer soliden Nachfrage und Versorgungsengpässen, die vor allem durch außerplanmäßige Produktionsstillstände auftraten – zurückzuführen. Zudem waren Polyolefinimporte nach Europa infolge der Abwertung des Euros nicht wettbewerbsfähig. Wir erwarten uns im Jahr 2016 eine Entspannung der Situation, aber denken, dass die branchenweite Polyolefin-Gewinnspanne solide bleiben wird. Darüber hinaus erwarten wir uns weitere Verbesserungen im Pflanzennährstoffbereich, während Borouge weiterhin mit dem schwachen Preisumfeld in Asien konfrontiert sein wird. Generell erwartet Borealis für das Jahr 2016 eine solide, wenngleich geringere Ertragskraft des Unternehmens als im Jahr 2015, wobei unsere Strategie, die drei Profit-Centers Polyolefine, Basischemikalien und Borouge weiter auszubauen, zur Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz des Unternehmens beitragen wird." Weitere Informationen: www.borealisgroup.com, www.borouge.com |
Borealis AG, Wien, Österreich
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