| 22.03.2016, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der polnische Kunststoffverarbeiter und Automobilzulieferer Izo-Blok hat vom deutschen Autohersteller Audi einen Auftrag zur Lieferung von Fahrzeugkomponenten aus expandiertem Polypropylen (EPP) erhalten. Laut Pressemitteilung des Unternehmens beläuft sich der Auftragswert auf rund 30 Mio. PLN (7 Mio. EUR). Der Auftrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren, die Lieferungen an Audi beginnen im Herbst kommenden Jahres. Izo-Blok beliefert bislang bereits u.a. die Autohersteller Volkswagen, Ford, Škoda und Seat sowie die Zulieferer Johnson Controls, Faurecia und Lear. Der Vorstandschef von Izo-Blok, Przemysław Skrzydlak, erklärte in der aktuellen Aussendung: "Das ist eine gute Nachricht, nicht nur für uns, sondern auch für unsere Aktionäre. Wir setzten unsere angekündigte Entwicklungsstrategie streng um. Das besondere Augenmerk auf die Qualität des Services und der Geschäftsbeziehungen erweist sich als effektiv." Izo-Blok mit Sitz im oberschlesischen Chorzów wird mit 58,7% der Stimmrechte von Vorstandschef Skrzydłak und seinem Partner Andrzej Kwiatkowski kontrolliert und ist an der Börse Warschau notiert. Das Produktionsprofil umfasst vor allem EPP-Komponenten für die Automobilindustrie und Ladungsträger zur Schutzverpackung von Produkten. Anfang März hatte das Unternehmen einen Vertrag zur Übernahme von 100% der Anteile an dem deutschen Automobilzulieferer SSW PearlFoam unterzeichnet. Für das Geschäftsjahr bis 30. April 2015 meldet Izo-Blok einen operativen Gewinn von 9,8 Mio. PLN (2,4 Mio. EUR) und 11,2 Mio. PLN (2,6 Mio. EUR) Nettogewinn aus knapp 80 Mio. PLN (19,1 Mio. EUR) Umsatz. Dabei sank der operative Gewinn um 2,5% gegenüber dem Vorjahr, während der Nettogewinn um 33,8% und der Umsatz um 4,4% zulegten. Weitere Informationen: izoblok.pl, www.audi.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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