| 10.10.2006 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Branchenorganisation PET-Recycling Schweiz (www.prs.ch) bietet im nächsten Jahr eine noch günstigere und schlankere Lösung für das Rezyklieren von Getränke-PET an. Damit stellt sich die Getränkeindustrie grundsätzlich weiterhin gegen eine staatliche Regelung und setzt sich für eine freiwillige Lösung nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen ein. Der vorgezogene Recyclingbeitrag liegt ab 1. Januar 2007 bei 1,8 Rappen pro Flasche. Nachdem im letzten Jahr die gesetzlich vorgeschriebene Recyclingquote von 75 Prozent für Getränke-PET erreicht wurde, konnte jetzt auch über eine Senkung der Recyclingkosten nachgedacht werden. Unantastbar bleiben die Ziele, die Quote weiter zu steigern und den geschlossenen Flaschenkreislauf aufrechtzuerhalten bzw. weiter zu fördern. Dessen positiver Einfluss auf die Ökobilanz sei nach Angaben der Organisation unbestritten. PET-Recycling Schweiz sei mit der Schliessung des Stoffkreislaufs heute schon dort, wo der Bund bei der Abfallwirtschaft generell die Ziele von morgen ansetzen werde. Die massive Reduktion des vorgezogenen Recyclingbeitrags von 4,0 auf 1,8 Rappen pro Flasche ist nur möglich, weil die neue Lösung effektiv schlanker ist und nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen funktioniert. Einflussfaktoren für die Kostensenkung sind die heute viel höheren PET-Marktpreise, die sich in den letzten Jahren vervierfacht haben und aus denen direkt mehr Leistungen kostendeckend abgegolten werden können. Mit der Denner AG als neuem Mitglied erzielt die Branchenorganisation zudem höhere Einnahmen. Ausserdem werden die Leistungspakete anders geschnürt und abgegolten: Insbesondere können die Transportentschädigungen gesenkt werden, weil der Handel und die Abfüller diese in Zukunft zum grössten Teil selbst tragen. PET-Recyling Schweiz wird sich künftig neben der Quotensteigerung und der Pflege des Flaschenkreislaufs noch intensiver um den Service public und damit um mehr Convenience für die Konsumentinnen und Konsumenten kümmern: Je dichter und bequemer das Containernetz ist, desto besser ist das Sammelresultat. Der Service public – das freiwillige flächendeckende Sammelnetz mit heute 17.000 Sammelstellen in Spitälern, bei Veranstaltungen, in Sportanlagen, bei Tankstellenshops, auf grossen Bahnhöfen und bei Firmen – macht heute rund 20 Prozent der Verwertungsquote aus und ist zum Erreichen der gesetzlichen Quote unabdingbar. Hier liege auch noch Steigerungspotenzial, heißt es abschließend. |
Verein PRS PET-Recycling Schweiz, Zürich, Schweiz
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