| 23.09.2016, 13:20 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Praxisbeispiele im Fokus beim Treffen der Vereinsplattform Qualifikation - (Bild: kunststoffland NRW). Torsten Urban vom Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH (KIMW) in Lüdenscheid, seit Juni 2016 im Vorstand des Vereins, konnte als Leiter des Kreises außerordentlich engagierte und kompetente Referenten begrüßen. Wolfgang Oehm, Geschäftsführender Gesellschafter der ONI Wärmetrafo GmbH, berichtete über sein persönliches Engagement für Geflüchtete, das von der Finanzierung von Sprachkursen über die Organisation von Unterkünften bis hin zur Schaffung von zehn zusätzlichen Ausbildungsplätzen reicht. Von der Sinnhaftigkeit seines – auch finanziell erheblichen – Engagements überzeugt, appellierte Oehm an alle Unternehmerkollegen, seinem Beispiel zu folgen. Auch bei Evonik ist der Start in den Beruf für zahlreiche Flüchtlinge gut gelungen. Dr. Hans-Jürgen Metternich, Leiter Evonik Ausbildung Nord, gab einen Überblick über Berufsvorbereitungsmaßnahmen des Konzerns für die Zielgruppe der Geflüchteten in 2015/2016. Demnach konnten 21 von 30 Personen direkt in eine Ausbildung vermittelt werden, 13 Prozent in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Voll des Lobes war Metternich für die hohe Motivation der Geflüchteten sowie für die gute Kooperation mit Berufskolleg und begleitenden Sozialpädagogen. Das KIMW hat im Mai eine fachspezifische Ausbildung für Migranten gestartet. Dr. Andreas Balster, Leiter Polymer Training Centre beim KIMW, bestätigte viele der Eindrücke seiner Vorredner. Auch am KIMW habe man überwiegend positive Erfahrungen gemacht und plane bereits mit der nächsten Gruppe. Die anschließende intensive Diskussion ließ allerdings auch zahlreiche bisher ungelöste Probleme erkennen: Was tun, wenn etwa ein Mittelständler drei Flüchtlinge aufnehmen möchte und dafür kein Deutschkurs zustande kommt? Oder: Wie geht man mit Widerständen gegen die Integration von Flüchtlingen in der eigenen Belegschaft um? Nach wie vor bleibt eine der größten Herausforderungen: Wie lässt sich die (Weiter-)Vermittlung von Flüchtlingen in andere Betriebe unterstützen, wenn sie aus Kapazitätsgründen keine Perspektive im eigenen Unternehmen finden können? Inwieweit hier ein Netzwerk wie kunststoffland NRW helfen könne, sei nun genauer zu prüfen. Weitere Informationen: www.kunststoffland-nrw.de |
kunststoffland NRW e.V., Düsseldorf
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