| 29.11.2006 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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300 Teilnehmer diskutieren Fortschritte bei Biokunststoffen Biokunststoffe machen große Fortschritte hinsichtlich ihrer technischen Entwicklung und Markteinführung in Europa. Dies bestätigten viele Redner und Teilnehmer der "First European Bioplastics Conference" am 21. und 22. November in Brüssel. Die Veranstaltung war mit fast 300 Teilnehmern aus 27 Ländern bereits Wochen vor ihrem Start ausverkauft. Der organisierende Verband European Bioplastics (www.european-bioplastics.org), der die Interessen der Biokunststoffindustrie in Europa vertritt, sieht darin eine Bestätigung seiner Umfrage zur Marktentwicklung im Jahr 2006. Viele Mitglieder des Verbands hatten dabei von einem zuletzt boomartigen Anstieg des Interesses berichtet. In seiner Eröffnungsrede unterstrich Heinz Zourek, Generaldirektor der GD Unternehmen und Industrie der Europäischen Kommission, die Bedeutung von Biokunststoffen für eine nachhaltige Entwicklung. "Biokunststoffe tragen dazu bei, das Klima zu schützen, fossile Ressourcen zu sparen und Arbeitsplätze in zukunftsträchtigen Bereichen zu schaffen" erklärte Zourek. "Wir hoffen, dass sie ihren Marktanteil in Europa vergrößern werden". Biokunststoffe zählen zu den aussichtsreichsten Innovationsbereichen in Europa. Während der Konferenz wurden Neuheiten der Material- und Produktentwicklung vorgestellt. Anwender berichteten von ihren Erfahrungen bei Verpackungen und Faserprodukten. 25 Unternehmen präsentierten sich und ihre Produkte in einer begleitenden Ausstellung. "Das war die bisher größte Konferenz über Biokunststoffe in Europa", freut sich Harald Kaeb, Vorstandsvorsitzender von European Bioplastics. Er kündigte die zweite Konferenz für das Ende des kommenden Jahres an. Alle Beiträge der Konferenz sind als CD erhältlich. |
European Bioplastics e.V., Berlin
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