| 24.01.2017, 10:50 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die Norma Group hat einen Großauftrag für Urea-Transportsysteme (UTS) von einem japanischen Hersteller von Nutzfahrzeugen erhalten. Dafür produziert das Unternehmen von 2017 bis mindestens 2025 jährlich rund 40.000 der Kunststoffleitungen zur Urea-Einspritzung an ihrem chinesischen Standort in Qingdao. Die Leitungen sind speziell auf den Motorkreislauf von Nutzfahrzeugen zugeschnitten: Sie verlaufen parallel zum Kühlwassersystem, nutzen dabei die im Kreislauf entstehende Wärme und benötigen daher keine elektrische Beheizung. „Abgasreinigung zur Senkung von Stickoxiden ist einer der großen weltweiten Trends in der Automobilbranche, der durch immer striktere Abgasnormen angetrieben wird“, sagt Werner Deggim, Vorstandsvorsitzender der Norma Group. „Die leistungsfähigen Leitungen der Norma Group transportieren die Urea-Lösung zuverlässig und tragen zur Emissionsreduzierung bei. Zudem sind sie unabhängig vom Fahrzeug-Bordnetz und entlasten somit Generator und Batterie.“ Urea-Transportsysteme (UTS) sind Rohrsysteme aus gewichtsreduzierten Kunststoffen. Die Leitungen zur Urea-Einspritzung und des Kühlwassersystems werden zusammen von einem Wellrohr aus Kunststoff umschlossen. Dadurch wird die vom Kühlwasser abgegebene Wärme auf die Urea-Lösung übertragen, damit diese wirksam ist. Die Lösung wird mittels eines Hochdruck-Injektors in den Abgasstrang eingespritzt. Dabei kommt es zur Abgasreinigung, der selektiven katalytischen Reduktion (Selective Catalytic Reduction, kurz SCR). In dem Prozess werden Stickoxide und Ammoniak in die Bestandteile Stickstoff und Wasser aufgespalten. Weitere Informationen: www.normagroup.com |
Norma Group SE, Maintal
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