| 09.06.2017, 11:27 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Leichtbau-Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft trafen sich zum ersten Runden Tisch am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden - (Bild: TUD / ILK). Aus diesem Anlass haben die Leichtbau-Spitzencluster MAI Carbon, ARENA 2036, Open Hybrid Lab Factory sowie die Plattform FOREL einen Runden Tisch zum Thema Life Cycle Assessment im Leichtbau ins Leben gerufen. Am 30. März trafen sich erstmals Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) in Dresden, um Anknüpfungspunkte für gemeinsame Aktivitäten zu identifizieren. Unter den Teilnehmern waren sowohl Materialhersteller (u.a. thyssenkrupp, SGL Group) als auch Zulieferer (u.a. Robert Bosch, Kirchhoff Automotive, Brose Fahrzeugteile) und Forschungseinrichtungen (TU Dresden, Universität Braunschweig, Universität Stuttgart, Fraunhofer IBP) vertreten. Die offene Diskussion offenbarte, dass die zentrale Fragestellung insbesondere in der Definition einer einheitlichen Vorgehensweise bei der Durchführung der Lebenszyklusanalyse liege. „Diese Aufgabe wird dadurch erschwert, dass gerade für neue Werkstoffe und Fertigungstechnologien die notwendigen validierten Daten fehlen, um eine fundierte Bilanzierung durchzuführen“, so Prof. Maik Gude vom ILK der TU Dresden. Der Runde Tisch soll daher zu einer regelmäßigen Veranstaltung etabliert werden und unter der Koordination der Plattform FOREL Methoden und Richtlinien erarbeiten, die zukünftig eine objektive Datenerhebung und Ökobilanzierung für Multi-Material-Strukturen ermöglichen. Der nächste Runde Tisch findet am 18. Juli in Bochum statt und ist offen für alle Interessenten. Weitere Informationen: tu-dresden.de/ing/maschinenwesen/ilk |
Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK), Technische Universität Dresden, Dresden
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