| 12.02.2007 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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DSD begleitet Vertragswechsel mit detaillierter Vorbereitung und hohem Personalaufwand / Verbraucher bemerkt Entsorgerwechsel kaum Sechs Wochen nach dem Wechsel des Entsorgers in insgesamt 158 deutschen Kommunen stellt die Duales System Deutschland GmbH (DSD, www.gruener-punkt.de) fest: Der Einstieg der neuen Vertragspartner bei der Sammlung von Leichtverpackungen aus Gelben Tonnen und Säcken hat in der deutlichen Mehrzahl der Fälle gut geklappt. „Durch detaillierte Vorbereitung konnten wir fast überall für einen reibungslosen Übergang sorgen“, hebt der DSD-Geschäftsführer für Entsorgung, Robert Maurer, hervor. Trotz eines scharfen Wettbewerbs durch andere duale Systeme und Selbstentsorger hält DSD an einem hohen Qualitätsstandard bei der Entsorgung vor Ort fest. Nur in Ausnahmefällen kam es anfangs zu größeren Schwierigkeiten. Inzwischen hat sich die Lage völlig entspannt. DSD ist seitens der Kartellbehörden gehalten, die Leistungsverträge alle drei Jahre öffentlich auszuschreiben. Vergeben wird im Wettbewerb nach Wirtschaftlichkeit. Dumpingangebote werden allerdings ausgeschlossen. Zugelassen waren nur zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe. Für diese Ausschreibung hat DSD ein umfangreiches Qualitätssicherungskonzept entwickelt und umgesetzt: Der neue Vertragspartner hatte einen detaillierten Fristen- und Terminplan für die Vorbereitung vorzulegen, der wöchentlich kontrolliert wurde. Die technische und personelle Ausstattung ließ sich DSD im Zweifel einzeln nachweisen. Die Systembeschreibung, die als Leistungsverzeichnis dient, ist mit der jeweiligen Kommune abgesprochen. Seit Anfang Januar sind überall in den Kommunen Teams der DSD unterwegs, die die ordnungsgemäße Entsorgung auch in den Straßen kontrollieren und engen Kontakt zu den kommunalen Ansprechpartnern halten. Auf diese Weise erfährt DSD frühzeitig von aufkommenden Schwierigkeiten. „Die nationalen und europäischen Kartellbehörden haben mehr Wettbewerb in der Verpackungsentsorgung gefordert“, erläutert Maurer. „Wir stehen inzwischen in einem intensiven Wettbewerb, und das bei einer stark wachsenden Zahl von Trittbrettfahrern, also von Unternehmen, die ihre Verkaufsverpackungen über den Gelben Sack und die Gelbe Tonne entsorgen lassen, ohne sich an den Kosten zu beteiligen. Es lässt sich nicht mehr verhindern, dass der Verbraucher die Auswirkungen dieses Wettbewerbs bemerkt.“ Die Fehlbefüllungen der gelben Gefäße, z. B. mit Bauschutt, Textilien oder Tannenzweigen, kann DSD nicht länger tolerieren. Sie müssen reduziert werden, um das Serviceangebot der haushaltsnahen Sammlung auch in dieser wirtschaftlich angespannten Lage abnehmender Finanzierungsbeiträge aufrechterhalten zu können. Qualitätssicherungsmaßnahmen gegen Fehlwürfe In enger Abstimmung mit den Kommunen, denen durch die Fehlwürfe Restmüllmengen in der grauen Tonne und damit auch Abfallgebühren entgehen, wendet die DSD auch beim Verbraucher eine Qualitätssicherungsmaßnahme an. Sie besteht in einem stufenweisen Verfahren. Zunächst wird der Verbraucher über seine Fehlbefüllung nur aufgeklärt und erhält die Möglichkeit, den Inhalt seiner Gelben Tonne nachzusortieren. Wird seine Tonne allerdings drei Mal hintereinander als fehlbefüllt eingestuft, zieht der Entsorger die Tonne ein. Er informiert darüber auch die Kommune, die ihrerseits ein entsprechend angepasstes Restmüllgefäß bereitstellt. Wer will, bekommt seine Gelbe Tonne nach spätestens sechs Monaten wieder zurück. „Das ist ein faires Angebot für diejenigen, die sich dafür entscheiden, ein hochwertiges Verpackungsrecycling durch sorgfältiges Trennen unterstützen zu wollen“, ist Robert Maurer überzeugt. |
Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH, Köln
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