| 17.10.2017, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Im ersten Halbjahr 2017 konnten die deutschen Kunststoff- und Gummimaschinenbauer erneut erfreuliche Exportzuwächse verbuchen. Dies geht aus einer Untersuchung des VDMA hervor. Insgesamt nahmen demnach die deutschen Ausfuhren um 3,8 Prozent zu und erreichten einen Wert von 2,4 Milliarden Euro. China, USA und Mexiko bleiben unangefochten an der Spitze Die USA, die mit 402,2 Millionen Euro (plus 4,2 Prozent) die meisten deutschen Kunststoff- und Gummimaschinen abnahmen, führen das Feld konstant an. Den zweiten Platz belegt, wie auch im letzten Jahr, China mit 310,7 Millionen Euro (plus 19,2 Prozent). Mexiko konnte mit einem Zuwachs von 26,4 Prozent auf nun 137,4 Millionen Euro einen weiteren kräftigen Anstieg verzeichnen. "Damit legten unsere drei wichtigsten Abnehmermärkte allesamt überdurchschnittlich zu", sagt Ulrich Reifenhäuser, Vorsitzender des Fachverbands Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA. "Bemerkenswert ist dabei die sehr positive Entwicklung in China", ergänzt er Im gleichen Zeitraum des Vorjahres mussten die deutschen Kunststoff- und Gummimaschinenbauer hier noch einen deutlichen Rückgang von 22,1 Prozent auf damals 260,7 Millionen Euro verkraften. "Viele Mitgliedsunternehmen haben bereits eigene Produktionsstätten vor Ort in China, weshalb der letztjährige Exportrückgang durchaus erklärbar ist", fügt Thorsten Kühmann, Geschäftsführer des Fachverbands Kunststoff- und Gummimaschinen an. "Vor dieser Tatsache und dem Hintergrund der Euroaufwertung gegenüber dem chinesischen Renminbi ist der Exportanstieg jedoch umso erfreulicher", sagt Kühmann weiter. Exporte in die Europäische Union rückläufig Im Vergleich zum ersten Halbjahr des vergangenen Jahres schwächelten die Exporte in die Europäische Union als die wichtigste zusammenhängende Absatzregion deutscher Maschinen mit einem Rückgang auf nun 848,0 Millionen Euro. Dies entspricht einer Abschwächung um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Lieferungen nach Polen, Frankreich und Italien, die in der EU die meisten deutschen Kunststoff- und Gummimaschinen abnehmen, waren dabei allesamt rückläufig. Brasilien und Russland wieder auf Wachstumspfad Für zwei andere wichtige Absatzländer, Brasilien und Russland, zeige der Trend wieder deutlich nach oben. Die Exporte nach Russland konnten um 43,4 Prozent auf 59,3 Millionen Euro gesteigert werden, diejenigen nach Brasilien sogar um satte 78,2 Prozent auf 35,3 Millionen Euro. Spritzgießmaschinen-Exporte mit deutlichem Plus Die deutschen Hersteller von Spritzgießmaschinen können mit Blick auf die Exportzahlen sogar auf ein besonders zufriedenstellendes erstes Halbjahr 2017 zurückschauen. Hier wuchsen die Exporte um 9,4 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres und erreichten einen Wert von 475,8 Millionen Euro. Hervorzuheben sind hierbei die Lieferungen nach Frankreich und Polen mit plus 51,9 bzw. 10,6 Prozent. Aber auch die Lieferungen nach China (plus 43,0 Prozent) und Mexiko (plus 41,3 Prozent) zogen noch einmal kräftig an. Weitere Informationen: kug.vdma.org">kug.vdma.org, www.vdma.org |
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V., Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen, Frankfurt
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