| 05.03.2007 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die chemische Industrie der Schweiz entwickelte sich in den letzten Jahren positiv. Auch für die nähere Zukunft wird ein gesundes Wachstum prognostiziert. Wegen der schwächeren Weltkonjunktur und der bestehenden Überkapazitäten dürfte es jedoch etwas geringer als 2006 ausfallen. Auch die härter werdende Konkurrenz und die schwer prognostizierbare Entwicklung der Erdölpreise werden 2007 vermutlich die Erträge vermindern. Die Branche setzt einen erheblichen Teil ihrer Produkte im Ausland ab, während sie wichtige Inputs importiert. Die Umsätze der schweizerischen Kunststoffindustrie erhöhten sich nach Angaben des Kunststoffverband Schweiz 2005 um rund 6% (2004: -10%) auf 11,7 Mrd. Schweizer Franken (sfr; durchschnittlicher Wechselkurs im Januar 2007: 1 Euro = 1,62 sfr). Für 2007 erwartet die Bank Credit Suisse nach den steigenden Umsätzen in 2006 nahezu konstante Branchenerlöse. Auch in diesem Segment ist Deutschland das wichtigste Lieferland. Die deutschen Marktanteile könnten jedoch nach Ansicht von Branchenkennern noch größer sein. Weiterführende Informationen |
bfai Bundesagentur für Außenwirtschaft, Köln
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