| 01.12.2017, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Chemiekonzern Royal DSM erweitert die Produktionskapazitäten für Hochleistungskunststoffe an seinen niederländischen Standorten in Emmen und Gellen. Laut Pressemitteilung reagiert der Konzern damit auf die gestiegene Nachfrage in der Automobilbranche und der Heimelektronikindustrie. Bereits abgeschlossen wurde der Ausbau der Produktion von Kunststoffen auf der Basis von Hochtemperatur-Polyamiden. Dabei erhöhten sich die Kapazitäten für Kunststoffe der DSM-Marken Stanyl (PA46), ForTii (PA4T) und EcoPaXX (PA410) um insgesamt rund 50 Prozent. Im kommenden Jahr werden darüber hinaus neue Anlagen für thermoplastische Elastomere auf Copolyester-Basis der Marke Arnitel in Betrieb genommen, die entsprechenden Kapazitäten steigen dann um etwa 25 Prozent. Zur Höhe der mit den Projekten in Emmen (Provinz Drente) und Gellen (Provinz Limburg) verbundenen Investitionen und zu den konkreten Produktionskapazitäten machte Royal DSM in der Aussendung allerdings keine Angaben. Darüber hinaus informierte Royal DSM über den Ausbau des Werks der Konzernsparte DSM Coating Resins im deutschen Meppen, das vor allem auf die Produktion von Polyesterharzen und andere Kunststoffbeschichtungen spezialisiert ist. Mit der Erweiterung stärkt der Konzern seine Marktposition bei Beschichtungen für Blechplatten und Dosen und reagiert auf die wachsende Nachfrage nach BPA-freien Produkten in diesem Segment. Die Investitionen in Meppen belaufen sich den Angaben zufolge auf 15 Mio. Euro. Royal DSM hat ihre Zentrale im niederländischen Heerlen (Provinz Limburg) und produziert vor allem Kunststoffe, Industriechemikalien, Nahrungsergänzungsmittel und Arzneimittel. Mit weltweit insgesamt etwa 25.000 Mitarbeitern erreicht der Konzern einen Jahresumsatz von rund 10 Mrd. Euro. Weitere Informationen: www.dsm.com |
Royal DSM, Sittard, Netherlands
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