| 20.03.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Verpackungen mit Grünem Punkt: Hohe Recyclingqualität senkt Preise / Kunden und Verbraucher profitieren von Kostenstraffung beim Recycling Anders als die Lebenshaltungskosten gehen die Lizenzentgelte, die Industrie und Handel für das Verpackungsrecycling bezahlen, immer weiter runter. Gegenüber vor zehn Jahren bezahlt der Kunde der Duales System Deutschland GmbH (DSD, www.gruener-punkt.de) dafür heute im Durchschnitt 35 Prozent weniger. Was das konkret heißt, machen einzelne Beispiele deutlich: Eine Kunststofftragetasche kostet aktuell sogar 63 Prozent weniger als 1997. Lag damals der Recyclingpreis für den Beutel bei 3,33 Cent, beträgt er 2007 nur noch 1,23 Cent. Beachtlich ist auch die Preisentwicklung bei einem Joghurtbecher mit Aludeckel. Kostete er den Lizenznehmer des Grünen Punkts 1997 noch 1,39 Cent, so bezahlt er dafür heute nur noch 0,9 Cent, also 35,5 Prozent weniger. Und der Recyclingpreis für einen Buntstiftkarton schlägt jeden Vergleich: Mit 0,16 Cent liegt er 2007 um 74,5 Prozent unter dem Preis von 1997, da waren es noch 0,61 Cent. Wie ist diese Preisoptimierung möglich? „Günstig auf die Entgelte für den Grünen Punkt wirkt sich zum einen der technische Fortschritt aus. Die Einführung der automatischen Sortierung mit hohen Wertstoffausbeuten und größtmöglicher Sortenreinheit sowie eine hochwertige Verwertung zu wettbewerbsfähigen Sekundärrohstoffen stehen dabei ganz vorn. Zum anderen hat auch der Wettbewerb um die Entsorgungsleistungen bei der Ausschreibung von Sammlung und Sortierung die Kosten reduziert“, erklärt DSD-Chef Stefan Schreiter. Klar im Vorteil ist das Recycling außerdem gegenüber den steigenden Energiekosten, z. B. für die Erzeugung von Neukunststoff. Nach allen Höhen und Tiefen, die DSD bei dem Aufbau des Verpackungsrecyclings in Deutschland in den Anfangsjahren durchlaufen hat, steht das Unternehmen heute im internationalen Vergleich gut da. Die in der Europäischen Union geltende Recyclingquote von 22,5 Prozent für Kunststoffverpackungen lässt DSD weit hinter sich. „Dank automatischer Sortierung und einer Nahinfrarot-Kunststoffartentrennung haben wir zum Beispiel im Jahr 2005 bereits 63 Prozent der recycelten Kunststoffverpackungen werkstofflich verwertet“, belegt Schreiter. Das positive Image, das der Werkstoff Kunststoff heute genießt, ist maßgeblich auf die erfolgreichen Anstrengungen der DSD und ihrer Entsorgungs- bzw. Verwertungspartner bei der Entwicklung des Kunststoffrecyclings zurückzuführen. Werden mit der Novelle der Verpackungsverordnung, die das Bundesumweltministerium erst vor wenigen Tagen auf den Weg gebracht hat, die noch vorhandenen Schlupflöcher für Trittbrettfahrer und Selbstentsorger geschlossen, sind weitere Preissenkungen für die Kunden aus Industrie und Handel möglich. Als Teil der Produktpreise kommen sinkende Entgelte für den Grünen Punkt letztlich auch dem Verbraucher zugute. Sein ungebrochenes Engagement bei der Abfalltrennung wird damit belohnt. |
Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH, Köln
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