| 14.06.2018, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der indonesische Petrochemiekonzern Chandra Asri Petrochemical (CAP) hat die japanische Toyo Engineering Group mit der Errichtung neuer Anlagen zur Produktion von Butadien und MTBE beauftragt. Laut Pressemitteilung unterzeichnete CAP dieser Tage entsprechende EPC-Verträge (Engineering, Procurement, Construction) mit Toyo und deren indonesischer Tochtergesellschaft Inti Karya Persada Tehnik (IKPT). Die Anlagen sollen am Standort der CAP-Tochter Petrokimia Butadiene Indonesia (PBI) in Cilegon auf der Insel Java entstehen. Vorgesehen sind Kapazitäten für jährlich 43.000 Tonnen Butadien und 127.000 Tonnen MTBE, zur Anwendung kommen dabei Produktionsverfahren von BASF und CB&I. Mit der Inbetriebnahme wird im dritten Quartal 2020 gerechnet. Der aktuellen Aussendung zufolge investiert CAP insgesamt 114 Mio. USD in die Errichtung beider Anlagen. Erst im vergangenen Jahr hatte CAP die südkoreanische Toyo-Tochter Toyo Engineering Korea mit der Erweiterung bestehender Butadien-Anlagen in Cilegon beauftragt. Zudem projektiert und errichtet die Toyo-Gruppe für CAP an dem Standort auf Java einen neuen Polyethylen-Komplex mit Kapazitäten für rund 400.000 Tonnen lineares Polyethylen niederer Dichte (LLDPE), metallocenkatalysiertes LLDPE und Polyethylen hoher Dichte (HDPE). Chandra Asri Petrochemical gilt als das größte Petrochemieunternehmen Indonesiens und produziert vor allem Olefine und Polyolefine. Für das Geschäftsjahr 2017 berichtet der Konzern ein EBITDA von 550 Mio. USD und einen Nettogewinn von 319 Mio. USD aus konsolidierten Umsätzen in Höhe von 2,419 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.chandra-asri.com, www.toyo-eng.com |
Toyo Engineering, Japan
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