| 12.09.2018, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die ProTec Polymer Processing GmbH stellt auf der Fakuma 2018 erstmals die Fertigungslösung „SOMOS Perfoamer“ vor. Damit kann nach Unternehmensangaben das im Jahr 2017 vom Kunststoff-Institut Lüdenscheid und der Linde AG vorgestellte neue Verfahren „PLASTINUM Foam Injection Moulding“ zum physikalischen Schäumen von Kunststoffteilen in industriellem Maßstab genutzt werden. Die Neuheit von ProTec umfasst demnach alle Komponenten, um Kunststoffgranulat zu trocknen und zu temperieren, unter Druck mit CO2 anzureichern und anschließend einer beliebigen Spritzgießmaschine zuzuführen. Diese soll sich in der Regel ohne weitere Modifikationen einsetzen lassen. Am Messestand von Protec wird live mit „SOMOS Perfoamer“ und einer Engel e-victory 310/80 Spritzgießmaschine geschäumt. Gezeigt werden außerdem intelligente und Industrie-4.0-fähige SOMOS-Komponenten zum effizienten Fördern, Trocknen, Dosieren und Mischen sowie eine LFT-Pultrusionsanlagen zur Fertigung langfaserverstärkter Thermoplaste. „SOMOS Perfoamer“: Kunststoffteile einfach und effizient physikalisch schäumen Mit „SOMOS Perfoamer“ soll jetzt ein breiter Anwenderkreis das neuartige Schäumverfahren nutzen können, das laut Protec die Vorteile einer einfachen Handhabung wie bei chemischen Treibmitteln mit dem hohen Aufschäumdruck bei physikalischen Prozessen vereint. Da sich auch bei geringen Wanddicken gute Schäumergebnisse erzielen lassen sollen, seien erhebliche Materialeinsparungen möglich. Unter Laborbedingungen habe beispielsweise der Verbrauch von Polycarbonat um bis zu 60 Prozent, der von Polyamid GF30 um bis zu 16 Prozent und der von Polypropylen mit mineralischer Verstärkung um bis zu 37 Prozent gesenkt werden können. Nahezu alle gängigen Polymere sollen einsetzbar sein, einschließlich biobasierender und technischer Werkstoffe sowie Verbundmaterialien wie beispielsweise glasfaserverstärktes Polyamid. Mobiler Einsatz – zentrale, Industrie-4.0-fähige Steuerung Der auf der Fakuma 2018 gezeigte „SOMOS Perfoamer“ ist für den mobilen Einsatz ausgelegt, leicht zu transportieren und soll gleichzeitig an verschiedenen Spritzgießmaschinen verwendet werden können. Er setzt sich zusammen aus einem Konditionierer, in dem das Granulat getrocknet und anschließend temperiert wird, dem Autoklav, in dem es imprägniert wird, sowie der dazu gehörenden CO2-Versorgung und dem Pufferbehälter für das Material. Integrierte Fördergeräte transportieren das Material über die verschiedenen Stationen bis zur Spritzgießmaschine. Bedient und gesteuert wird der „SOMOS Perfoamer“ zentral am Konditionierer. Die Industrie-4.0.-fähige Steuerung ist mit zahlreichen Schnittstellen ausgestattet. Sie lässt sich auch in eine Spritzgießmaschine integrieren und von dort bedienen. „SOMOS Perfoamer“ dank modularem Aufbau leicht skalierbar Aufgrund seines modularen Aufbaus soll der „SOMOS Perfoamer“ problemlos an veränderte Anforderungen angepasst und mit Hilfe zusätzlicher Komponenten erweitert werden können. Dadurch lasse sich die Ausbringungsmenge einfach für unterschiedlich große oder mehrere Spritzgießmaschinen gleichzeitig skalieren. Die Musteranlage am Messestand kann einen Durchsatz von bis zu 59 kg/h Polycarbonat oder bis zu 45 kg/h Polypropylen zur Verfügung stellen. Auf ihr sollen live Flaschenöffner aus wechselnden Polymeren gefertigt werden. Deren Schussgewicht beläuft sich auf 42 Gramm. Da der Flaschenöffner noch mit einem Metalleinleger versehen wird, beträgt die Zykluszeit insgesamt 135 Sekunden. Weitere Musteranlagen zum neuen physikalischen Schäumverfahren mit „SOMOS Perfoamer“ von ProTec sollen außerdem an den Ständen der Partner Linde AG (Halle B3, Stand 3309) und Kunststoff-Institut Lüdenscheid (Halle 5, Stand 5312) zu sehen sein. Weitere Informationen: www.sp-protec.com Fakuma 2018, Friedrichshafen, 16.-20.10.2018, Halle B3, Stand 3119 |
ProTec Polymer Processing GmbH, Bensheim
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