| 30.08.2018, 10:56 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Trotz rückläufiger Märkte und eines weiter erstarkten Euros bleibt der Familienkonzern Miele auf solidem Wachstumskurs. 4,1 Milliarden Euro Umsatz erzielte der führende Hersteller von Premium-Hausgeräten im Geschäftsjahr 2017/18, das am 30. Juni 2018 geendet hat. Dies sind 167 Millionen Euro oder 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr. 91 Millionen Euro des Zuwachses stammen von der italienischen Medizintechnik-Tochter Steelco Group, die im Berichtsjahr erstmals in die Konzernrechnung einbezogen wurde. In Deutschland habe Miele 2,4 Prozent Umsatz hinzugewonnen und seine Marktführerschaft im Fachhandel weiter ausgebaut. Weltweit hätten die Einbaugeräte überproportional zum Erfolg beigetragen. Unter den Vertriebsregionen habe sich Asien besonders dynamisch entwickelt. Im Berichtszeitraum wurden 272 Millionen Euro investiert. Drei Jahre in Folge war Miele deutlich stärker gewachsen als im langjährigen eigenen Durchschnitt - und auch das Geschäftsjahr 2017/18 war ähnlich vielversprechend angelaufen. Dann aber machte sich eine starke Abkühlung des Gesamtmarktes bemerkbar und verschärfte sich der ungünstige Trend bei den Wechselkursen weiter. In diesem Umfeld bewertet die Geschäftsleitung den erreichten Zuwachs von mehr als vier Prozent als ein "sehr positives und überzeugendes Signal", zumal in Verbindung mit dem erstmaligen Überschreiten der 4-Milliarden-Marke. In Landeswährungen gerechnet, also ohne Berücksichtigung der Währungsschwankungen, ist der Umsatz im Geschäftsjahr 2017/18 um 7,1 Prozent gestiegen. Marktposition weiter ausgebaut In Deutschland hat Miele 1,21 Milliarden Euro Umsatz erzielt, was einem Plus von 2,4 Prozent entspricht. Damit habe sich das Unternehmen erneut besser entwickelt als die Branche insgesamt - und seine Position als umsatzstärkste Marke für große Hausgeräte im Elektro- und im Küchenfachhandel weiter gefestigt. Im Berichtsjahr wurde Miele in der renommierten Vergleichsstudie Kundenmonitor Deutschland erneut für den besten Service der Branche ausgezeichnet und gilt damit seit 25 Jahren als die Nummer Eins. Außerhalb Deutschlands hat Miele vor allem in China deutlich Umsatz hinzugewonnen; überproportionales Wachstum gab es aber auch in Märkten wie Kanada, Österreich und Russland. In Südeuropa setzt Miele in Spanien und Griechenland nach längerer Durststrecke den Erholungskurs weiter fort. Die USA und Australien - für Miele die umsatzstärksten Märkte nach Deutschland - haben in ihren Landeswährungen ein zufriedenstellendes Plus erzielt. Der Anteil des außerhalb Deutschlands erzielten Umsatzes ist mit 70,6 Prozent moderat gestiegen (Vorjahr: 70,0 Prozent). Kräftiges Plus für Miele Professional Im Geschäftsbereich Professional hat die Miele Gruppe 593 Millionen Euro Umsatz erzielt; dies sind 21,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor (ohne Steelco: plus 2,9 Prozent). Mit dem ersten gemeinsamen Messeauftritt auf der weltgrößten Medizintechnik-Messe Medica im November 2017 in Düsseldorf startete auch die neue Arbeitsteilung: Für den weiteren Ausbau des Projektgeschäfts werden alle Aktivitäten zur Ausstattung der zentralen Sterilgutversorgung in Kliniken bei Steelco gebündelt. Im Gegenzug fokussiert sich Miele auf die Kundensegmente Praxen und Labore. Bei den größeren Wäschereimaschinen und den gewerblichen Geschirrspülern sorgen die aktuellen Baureihen „Benchmark“ beziehungsweise „ProfiLine“ für überproportionale Umsatzgewinne. Erstmals mehr als 20.000 Beschäftigte Zum Stichtag 30. Juni 2018 beschäftigte die Miele Gruppe 20.098 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wiederum einschließlich der Steelco Group mit 560 Beschäftigten. Darüber hinaus wurde vor allem in den deutschen Werken, in der Vertriebsgesellschaft Deutschland und in der Gütersloher Hauptverwaltung ergänzend Personal eingestellt. Insgesamt arbeiteten in Deutschland am Stichtag 11.225 Menschen für Miele, das entspricht einem Zuwachs um 337 Personen oder 3,1 Prozent. Hohe Investitionen weltweit und in Deutschland Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Miele insgesamt 272 Millionen Euro investiert. Diese Summe liegt noch einmal 47 Millionen Euro oder 20 Prozent über dem Vorjahreswert, der bereits einen historischen Höchstwert markiert hatte. Rund zwei Drittel des Gesamtbetrags flossen in die Entwicklung neuer Geräte sowie in Ausbau, Umrüstung und Modernisierung des internationalen Produktionsverbunds der Miele Gruppe. Weitere Informationen: www.miele.de |
Miele & Cie. KG, Gütersloh
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