| 26.09.2018, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Langenbacher Mecadat AG stellt zur Fakuma 2018 in der neuen VISI Version 2018R2 spezielle Funktionen für die Elektrodenfertigung vor. "Durch den Einsatz modernster Technologien - wie die Verwendung von Graphit und HSC-Fräsmaschinen - wird der Output von Elektroden in den modernen Werkzeug- und Formenbauunternehmen immer mehr gesteigert. Eine sichere und leistungsfähige Prozesskette in der Elektrodenfertigung wird also immer wichtiger", unterstreicht Ralph Schmitt, Vorstand der Mecadat AG. "VISI 2018R2 deckt mit seinen speziellen Funktionen für die Elektrodenfertigung diese Prozesskette durchgängig perfekt ab."In der Konstruktionsphase sollte die Elektrodengeometrieerstellung beschleunigt werden. Das Modul VISI Elektrode ist die Basis für die Elektrodenfunktionen. Zuerst können die Elektrodenbereiche mit verschiedenen Selektionstechniken einfach erfasst werden. Das System erstellt automatisch die entsprechenden Rohteile und ergänzt die Erodierbereiche mit tangentialen Verlängerungen zu fräsbaren Volumenmodellen. Für die Prozesskette wichtige Informationen wie die Anfahrposition, Verdrehung, Untermaße, Art der Auslenkung, usw. werden erfasst und automatisch den Elektroden zugewiesen sowie im Elektrodenmanager verwaltet. Für die Programmierung der Elektrode kommt das Modul für die automatische Elektrodenbearbeitung ‚Electrodemachining‘ zum Einsatz. Mit diesem Modul hat der Anwender nunmehr die Möglichkeit, die Erodier-Informationen wie Elektrodennamen, Material, Rohteilabmessungen, Elektrodenhalter und den Elektrodennullpunkt automatisch für den CAM Navigator und deren Projekte zu übernehmen. Ausgang dieser neu entwickelten Funktionalität sind die im Elektrodenmanager des Elektrodenmoduls erfassten Elektroden. Die Elektroden werden nun über die hinterlegten Bearbeitungsvorlagen mit den gewünschten und effektiven Frässtrategien versehen. Diese vom Elektrodenprogrammierer angelegten Vorlagen entsprechen der üblichen firmenspezifischen Bearbeitungsweise. Das neue Modul für die Elektrodenbearbeitung bringt dem Anwender laut Anbieter somit eine enorme Zeitersparnis. Eine manuelle Definition von Werkstück, Rohteil, Hindernissen, Projekt, Material, CAM-Nullpunkt, Strategie usw. entfällt hier demzufolge komplett. Der nächste Schritt in der VISI Prozesskette für die Elektrodenfertigung ist das digitale Weiterleiten der im Elektrodenmanager von VISI Elektrode erstellten Daten zur entsprechenden Senkerodiermaschine mit dem Modul EdmLink. Sämtliche Werkstück- und Elektrodeninformationen, wie beispielsweise Positionen, Drehwinkel, Anzahl der Elektroden, Funkenspalt und Auslenkung werden je nach Maschinentyp aufbereitet und übergeben. EdmLink steuert u.a. Senkerodiermaschinen von Agie Charmilles, Exeron und OPS/Ingersoll an. Diese Daten werden dann in die internen Programmiersysteme der Senkerodiermaschinen importiert. Die VISI Prozesskette in der Elektrodenfertigung wurde zudem mit zusätzlichen automatisierten Funktionen für das Messen erweitert. Eine davon ist das Messen der produzierten Elektroden mit dem Modul "vCheck". Der sogenannte Prozess-Manager sorgt für die optimale Verwaltung sämtlicher im Elektrodenprozess entstehender Daten. Hier wird nun das Presetten und Qualitätsmessen der Elektrode durchgeführt. Der Elektrodenkonstrukteur legt die gewünschten Messpunkte fest, indem er einfach Punkte auf den entsprechenden Faces der Elektrode anklickt. Zur Sicherheit können die Anfahrwege nochmals auf Kollision geprüft werden. Wird eine Kollision festgestellt, so wird dieser Punkt automatisch entfernt. Nun kann entweder der Anfahrweg oder der Messtaster geändert werden. Mit zwei Ausgabeoptionen wird dann ein Messprogramm erstellt. Während die Option vCheck I - CMM bei der Erzeugung von Messdaten für die Steuerungssoftware von Koordinatenmaschinen wie zum Beispiel Zeiss Calypso, U-Soft Solid, Wenzel, Mitutoyo oder Hexagon zum Einsatz kommt, wird vChek II - Mill für die Erzeugung von Messdaten bei CNC-Fräsmaschinen mit Steuerungen wie beispielsweise Heidenhain oder Röders genutzt. Ist der Messvorgang abgeschlossen, kann das erstellte Messergebnis in VISI wieder eingelesen werden, die so erstellten Soll-Ist Punkte werden farblich visualisiert und ein entsprechendes Messprotokoll erstellt. „Mit den VCheck-Modulen wird die digitale Lücke zwischen Qualitätssicherung, Elektrodenkonstruktion und Programmierung optimal und sicher geschlossen“, stellt Ralph Schmitt fest. „Mit diesem Lösungsansatz für die Prozesskette Elektrode beweist VISI 2018R2 erneut seine einzigartige Durchgängigkeit im Werkzeug- und Formenbau.“ Weitere Informationen: www.mecadat.de Fakuma 2014, Friedrichshafen, 14.-18.10.2014, Halle A2, Stand 2212 |
Mecadat AG, Langenbach
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