| 25.09.2018, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Vorhandenes Know-how und jahrelange praktische Erfahrung digital konservieren und schnell reproduzierbar machen – mit diesem Ansatz will die SHS plus GmbH bei Extrusions- und Spritzgießbetrieben den Fachkräftemangel bekämpfen. Das auf Beratung, Simulation und Prozessoptimierung spezialisierte Unternehmen präsentiert sich auf der Fakuma 2018 auf dem NRW-Gemeinschaftsstand.„Viele Maschinenbediener sind heute total überfordert“, resümiert Dr. Kenny Saul, einer der Geschäftsführer des Dinslakener Unternehmens. „Da qualifiziertes Personal fehlt, muss ein Fachmann oft mehrere Anlagen bedienen und kontrollieren. Treten Probleme gleichzeitig an mehreren Extrudern beziehungsweise Spritzgießmaschinen auf, kann er sich zunächst nur um eine Anlage kümmern, Ausschuss bei den anderen fehlerhaft arbeitenden Maschinen ist die Folge.“ Ein weiteres Problem ist laut Saul die Abwanderung des Wissens durch das Rentenalter. „Verlässt ein fähiger Maschinenbediener das Unternehmen, nimmt er das in vielen Jahren erworbene Wissen mit“, so der Ingenieur. „Eine Vernichtung von Know-how-Kapital.“ Gegensteuern will die SHS plus GmbH mit einer Kombination aus Prozessdatenerfassung und Computersimulation. „Wir ermitteln live die aktuelle Produktionssituation an Anlagen und Maschinen, und zwar unter der Aufsicht eines erfahrenen Maschinenbedieners“, erklärt Saul. „Die sensorisch erfassten Daten übertragen wir an unsere Assistenzsoftware. Sie analysiert die realen live-Prozessparameter und übergibt die Ergebnisse an unser datenbankgestütztes Expertensystem. Kontrolliert nun ein unerfahrener Maschinenbediener die Extruder, versorgt ihn unser System mit Hinweisen und praktischen Hilfestellungen zur optimalen Prozessparametrierung.“ Weitere Informationen: www.shs-plus.de Fakuma 2018, Friedrichshafen, 16.-20. Oktober 2018, Halle B4, Stand 4404 |
SHS plus GmbH, Dinslaken
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