| 25.09.2018, 12:04 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Der langjährige Vorstandsvorsitzende der Grammer AG (CEO), Hartmut Müller, der Finanzvorstand (CFO), Gérard Cordonnier, und der Technikvorstand (COO), Manfred Pretscher, haben am 24.09.2018 den Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Dr.-Ing. Klaus Probst, darüber informiert, dass sie beabsichtigen, im Rahmen der vertraglich bestehenden Kontrollwechselklauseln ihre Ämter als Mitglieder des Vorstands niederzulegen. Nach Abschluss des Übernahmepozesses hat die Bietergesellschaft Jiye Auto Parts GmbH, ein verbundenes Unternehmen des chinesischen Automobilzulieferers und strategischen Partners von Grammer Ningbo Jifeng, am 10. September einen Anteil von 84,23% Prozent an der Grammer AG gemeldet. Durch die unerwartet hohe Annahmequote des Übernahmeangebots haben sich die künftigen Eigentumsverhältnisse in der Aktionärsstruktur deutlicher verschoben als erwartet. „Mit meinem Rücktritt gebe ich Aufsichtsrat und Großaktionär die Möglichkeit, grundsätzliche Entscheidungen über die künftige Ausrichtung des Unternehmens unabhängig von meiner Person zu diskutieren und damit notwendige Weichenstellungen einzuleiten“, begründet Hartmut Müller seine Entscheidung. „Dank des hohen Engagements aller Mitarbeiter des Grammer Konzern hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren zu einem zuverlässigen, globalen und innovativen Partner seiner Automobil- und Nutzfahrzeugkunden entwickelt und ist für die zukünftigen Herausforderungen in der Fahrzeugbranche hervorragend aufgestellt“, so Müller weiter. „Der langjährige Vorstandsvorsitzende Hartmut Müller war maßgeblich für die erfolgreiche Entwicklung des Grammer Konzerns verantwortlich. Durch die konsequente Umsetzung einer klar definierten Wachstumsstrategie sowie gezielte Akquisitionen und Partnerschaften hat er Grammer zu einem führenden internationalen Automobilzulieferer transformiert“, sagt Dr.-Ing. Klaus Probst, Aufsichtsratsvorsitzender der Grammer AG. „Zuletzt konnte er mit der strategischen Partnerschaft mit Ningbo Jifeng und der erfolgreichen Übernahme des amerikanischen Automobilzulieferers TMD wichtige Meilensteine für die künftige Entwicklung des Unternehmens setzen. Der Aufsichtsrat bedauert das Ausscheiden außerordentlich und bedankt sich für die erfolgreiche und sehr gute Zusammenarbeit über viele Jahre hinweg“, so Probst weiter. Gérard Cordonnier, Finanzvorstand der Grammer AG seit 2015, und Manfred Pretscher, COO seit 2010, haben ebenfalls den Aufsichtsrat informiert, dass sie aus persönlichen Gründen das Unternehmen verlassen werden. Gérard Cordonnier hat in den vergangenen Jahren die Finanzierung des Grammer Konzerns neu aufgestellt und an das starke Wachstum angepasst und war auch maßgeblich an den Akquisitionen der ehemaligen REUM Gruppe sowie der US-amerikanischen TMD Gruppe beteiligt. Gérard Cordonnier wird das Unternehmen voraussichtlich bis zum 31. Dezember 2018 in seiner Funktion als Finanzvorstand begleiten. Manfred Pretscher verantwortete die Innovations- und Produktstrategie sowie den Ausbau der internationalen Fertigungs und Entwicklungskapazitäten im Rahmen der Wachstumsstrategie des Grammer Konzerns. Er wird dem Grammer Konzern über den 31. Dezember 2018 hinaus vorübergehend weiter zur Verfügung zu stehen, um eine reibungslose Übergabe an den neuen Vorstand zu ermöglichen. „Wir bedanken uns bei Herrn Cordonnier und Herr Pretscher für die sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und wünschen ihnen alles Gute“, so Probst weiter. Alle drei Vorstände werden den Angaben zufolge den Wechsel im Vorstand begleiten, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Außerdem sollen die Vorstände dem Unternehmen auch nach ihrem offiziellen Ausscheiden beratend zur Verfügung stehen. Der Aufsichtsrat der Grammer AG hat angekündigt, die Neubesetzung der Positionen zügig in die Wege zu leiten. Investorenvereinbarung (BCA) weiterhin gültig Unabhängig von den Veränderungen im Vorstand bleibe die im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot abgeschlossene Investorenvereinbarung unverändert gültig. Die Vereinbarung beinhaltet umfassende Zusagen für nationale und internationale Standorte sowie umfangreiche Zusagen für alle Beschäftigten des Grammer Konzern. Darüber hinaus unterstütze der Hauptaktionär die Weiterführung der Wachstums- und Innovationsstrategie sowie die Finanzierungs- und Dividendenpolitik des Unternehmens. Die Börsennotierung soll ebenso aufrecht erhalten bleiben wie die Marke Grammer und die Standorte. Nach Angaben des Hauptaktionärs beabsichtigt er gegenwärtig nicht, mehr als zwei Mitglieder des Aufsichtsrats zu besetzen. Auch soll kein Beherrschungsvertrag abgeschlossen werden. Ebenfalls biete die Investorenvereinbarung weitreichenden Schutz für die Marke, Patente und andere Schutzrechte von Grammer. Weitere Informationen: www.grammer.com |
Grammer AG, Amberg
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