| 24.10.2018, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das italienische Biokunststoff-Unternehmen Novamont hat an seinem Standort in Patricia in der Region Latium neue Kapazitäten für Biopolyester in Betrieb genommen. Laut Angaben des Unternehmens handelt es sich um Anlagen für die Produktion von biologisch abbaubaren Polyestern der Marke Origio-Bi, die zur Produktfamilie Mater-Bi des Unternehmens gehören. Medienberichten zufolge erhöhten sich die entsprechenden Kapazitäten an dem Standort der Novamont-Tochter Mater-Biopolymer damit von 120.000 Tonnen auf nunmehr 150.000 Tonnen im Jahr. Das Werk in Patricia gehörte früher über die M&G Chemicals zur mittlerweile insolventen Gruppe Mossi & Ghisolfi und wurde ursprünglich zur Produktion von herkömmlichem PET genutzt. Ab 2009 erfolgte mit Beteiligung von Novamont der Aufbau erster Anlagen zur Produktion von Biokunststoffen. Seit dem vergangenen Jahr wird der südlich von Rom gelegene Standort komplett von Novamont kontrolliert, zudem ist die Produktion mittlerweile komplett auf Biopolymere umgestellt. Die mit dem Ausbau des Mater-Biopolymer-Werks verbundenen Investitionen werden in den aktuellen Meldungen mit bislang rund 70 Mio. Euro beziffert. Derzeit sind an dem südlich von Rom gelegenen Standort etwa 90 Mitarbeiter beschäftigt. Den Medienberichten zufolge will Novamont in den kommenden drei Jahren bis zu 30 Mio. Euro in die weitere Entwicklung von Mater-Biopolymer investieren. Die in Novara ansässige Novamont gilt als führendes Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung von Werkstoffen und Biochemikalien unter Verwendung nachwachsender Rohstoffe. Die Biokunststoffe des Unternehmens werden vor allem zu Verpackungsmitteln für die Landwirtschaft, die Gastronomie und den Einzelhandel verarbeitet. Novamont verfügt in Italien über insgesamt sieben Standorte, zudem ist die Gruppe auch in Deutschland (Eschborn), Frankeich und den USA präsent. Weitere Informationen: www.novamont.com, materbi.com |
Novamont S.p.A, Novara, Italien
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