| 30.10.2018, 07:19 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Der Dornbirner Nischenplayer Henn ist auf Expansionskurs. Nachdem der Automotive-Zulieferer Anfang Oktober den strategischen Partner UFT Produktion GmbH mit Sitz im sächsischen Heinsdorfergrund übernommen hat, folgt nun eine weitere Akquisition: Die Henn Industrial Group GmbH & Co KG übernimmt 100 Prozent der TKW Molding GmbH, einen Automotive-Zulieferer im Bereich anspruchsvoller Kunststoff-Formteile. Somit wird die TKW das dritte Unternehmen, neben Henn und der UFT. Gemeinsame Muttergesellschaft ist die Henn Industrial Group GmbH & Co KG. Henn entwickelt sich damit zum globalen Anbieter von Metall-, Kunststoff- und Hybrid-Lösungen. Finanzielle Details werden nicht genannt. Die TKW Molding GmbH wurde m Jahr 1992 aus einem Spinn off der Carl Zeiss gegründet und hat ihren Sitz mit zwei Werken in Blankenhain im Weimarer Land. Als Kunststoff verarbeitender Betrieb mit 110 Mitarbeitern, einem eigenen Werkzeugbau sowie einem hochtechnologischen Maschinenpark leistet TWK eine innovative Serienproduktion und beliefert seit 26 Jahren die Automobilindustrie mit hochwertigen und komplexen sicherheitsrelevanten Kunststoffbauteilen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Fahrzeuginsassensicherheit: TKW produziert unter anderem Kunststoffteile für Gurtsysteme, Airbags, Lenkräder und Hupen. Jedes Jahr werden rund 2.000 Tonnen Material zu 150 Mio. Teilen verarbeitet. Damit erwirtschaftet das Unternehmen einen Jahresumsatz von rund 17 Mio. Euro. Für das Jahr 2021 strebt TKW einen Umsatz von 30 Mio. Euro mit rund 135 Mitarbeitern an. Das unmittelbare strategische Ziel ist der isolierte Ausbau der aktuellen Geschäftstätigkeit der TKW und der weitere Ausbau durch Neuentwicklungen von Henn Produkten im Bereich innovativer Verbindungssysteme, erklärt Mehrheitseigentümer Martin Ohneberg: „TKW soll zukünftig als Lieferant für Henn im Bereich hochwertiger Verbindungslösungen aus Kunststoff auftreten, dadurch soll das bestehende Produktsortiment von Henn abgerundet und die starke Marktposition weiter ausgebaut werden.“ Henn Dornbirn beschäftigt aktuell 81 Mitarbeiter und erwartet für das Jahr 2018 einen Umsatz von und. 68 Mio. Euro (+13 Prozent gegenüber Vorjahr). Mit der gleichzeitigen Akquisition von UFT sichert sich Henn einen strategischen Zulieferer und damit das notwendige Know How im Metallbereich, mit der Übernahme von TKW holt sich Martin Ohneberg das Know-How im Kunststoffbereich in die Unternehmensgruppe. Das Closing beider Unternehmenskäufe wurde am 25. Oktober 2018 vollzogen. Damit gingen 100 Prozent der UFT Produktion GmbH und 100 Prozent der TKW Molding GmbH an die Henn Industrial Group GmbH & Co KG über. Die Henn Industrial Group erwartet nach der Akquisition für das Jahr 2018 einen konsolidierten Umsatz von rund 100 Mio. Euro mit ca. 290 Mitarbeitern. Für das Jahr 2021 strebt die Gruppe einen Umsatz von 170 Mio. Euro mit ungefähr 360 Mitarbeitern an. Weitere Informationen: www.henn.at, www.uft.de, www.tkw-molding.com |
Henn GmbH & Co KG, Dornbirn, Österreich
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