| 15.02.2019, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Chemiekonzern Toray Industries plant den Ausbau der Produktion von gestreckter Polyethylen-Folie in den USA. Laut Pressemitteilung sollen dazu am Standort der Konzerntochter Toray Plastics America (TPA) in North Kingstown im US-amerikanischen Bundesstaat Rhode Island neue Kapazitäten für jährlich 30.000 Tonnen OPP-Folie der Marke Torayfan entstehen. Die entsprechenden Anlagen werden dort in einer 2.675 Quadratmeter großen neuen Produktionshalle installiert und sollen im kommenden Jahr in Betrieb genommen werden. Die Torayfan-Folien sind für die Weiterverarbeitung in der Verpackungsmittelindustrie bestimmt. Zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen wurden keine Angaben gemacht. TPA reagiert mit dem Kapazitätsausbau auf die weiter wachsende Kundennachfrage. Toray-Manager Christopher Roy erklärte dazu: "Toray ist weiterhin dem Interesse der Kunden verpflichtet, und mit dieser Erweiterung setzen wir unseren Weg der Innovation und des Wachstums fort." Toray Plastics America produziert in North Kingstown neben PP-Folie der Marke Torayfan auch Polyester-Folie der Marke Lumirror und Polyolefin-Schaumstoffe der Marken Toraypef und ToraSoft. Toray Industries gilt als weltweit größter Hersteller von Carbonfasern. Darüber hinaus produziert und verarbeitet der Konzern Kunstfasern, Kunststoffe und Verbundstoffe für Anwendungen in verschiedenen Industriezweigen. Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2018/19 berichtet die an der Börse Tokio notierte Toray Industries einen operativen Gewinn von 112 Mrd. JPY (899 Mio. Euro) und einen Nettogewinn von 81 Mrd. JPY (650 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 1.808 Mrd. JPY (14,518 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.toray.com, www.toraytpa.com |
Toray Industries, Tokio, Japan
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