| 05.03.2019, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Evonik verkauft seinen Methacrylat-Verbund für drei Mrd. Euro an Advent International. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, wurde ein entsprechender Vertrag gestern unterzeichnet. Der Kaufpreis (Enterprise Value) entspricht demnach dem 8,5-fachen EBITDA des Geschäftes. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung in mehreren Ländern, der Abschluss wird für das dritte Quartal dieses Jahres erwartet. Der Methacrylat-Verbund beschäftigt weltweit 3.900 Mitarbeiter und umfasst 18 Produktionsstätten. Das Geschäft erwirtschaftete den weiteren Angaben zufolge über den Zeitraum 2016-2018 im Durchschnitt ein jährliches EBITDA von rund 350 Mio. Euro bei einem Umsatz von etwa 1,8 Mrd. Euro pro Jahr. Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet Evonik mit Umsatz und EBITDA in ähnlicher Höhe. Der Verbund umfasst die Geschäftsgebiete Methacrylates, Acrylic Products, CyPlus sowie Teile der Methacrylat-Harze. Im Zuge der strategischen Ausrichtung auf Produkte der Spezialchemie, die weniger konjunkturabhängig sind, hatte Evonik den Verbund zum Verkauf gestellt. Die Beteiligungsgesellschaft Advent International zählt mit mehr als 30 Beteiligungen in über drei Jahrzehnten zu den weltweit erfahrenen Finanzinvestoren in der Chemieindustrie. Der Nettokaufpreis (Equity Value) ergibt sich im Wesentlichen durch den Abzug von Pensionsverpflichtungen in Höhe von rund 500 Mio. Euro. Diesen will Evonik zur Stärkung der Bilanzstruktur, vor allem aber für gezielte Wachstumsprojekte nutzen. Dazu zählt auch die Finanzierung der Übernahme des amerikanischen Unternehmens PeroxyChem, die Evonik im laufenden Jahr abschließen will. Darüber hinaus sollen die Mittel zum Ausbau des bestehenden Spezialchemie-Portfolios verwendet werden, etwa zur Errichtung einer neuen Polyamid-12-Anlage in Marl. Diese Geschäfte erwirtschaften eine attraktive Marge und generieren zugleich einen überdurchschnittlich hohen Cashflow. Weitere Informationen: www.evonik.com |
Evonik Industries AG, Essen
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